#84 - Transformation
Shownotes
Ich möchte heute mit dir eintauchen in eine Erkenntnis, die für mich vieles verändert und eigentlich doch nur auf etwas trifft, was immer schon da war. Ja, ich bin in die pflegende Mutter von vier Kindern, einem mit geistiger Behinderung und Trisomie 21. Ein weiteres Kind ist darunter mit einer Neurodivergenz und wir leben auch in einer neurodivergenten Partnerschaft. Und gleichzeitig zu all dem bin ich Frau, Mutter und vor allem Mensch. Und in all dem liegt das, was mich im Leben emotional herausfordert. Je mehr ich mich zugehörig zähle zum Kreis der pflegenden Eltern, extrahiere ich mich ein Stück weit von dem Kreis aller anderen, Menschen, Frauen und Mütter, die meine Lebensrealität nicht teilen. Und wenn ich für Inklusion stehen möchte, dann möchte ich mir die Frage stellen, ob das richtig ist. Ich nehme dich heute mit in meine Gedanken, in das, was sich gerade für mich entwickelt und was da gerade entsteht und welche Chance ich darin sehe, Inklusion viel größer zu betrachten als bisher.
Viel Freude beim Zuhören, reinfühlen und verstehen.
Alles Liebe Ini
Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.
Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de
Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!
Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026
Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)
Instagram: @ausserordentlich_gluecklich
Transkript anzeigen
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei Außerordentlich und Glücklich, dem Podcast über das echte Leben.
00:00:14: Seine Herausforderung und wie man das Glück darin findet!
00:00:18: Mein Name ist Inni Marzius ich bin Emotionscoachin und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie, dem Insta-Account & Blog.
00:00:31: Ich möchte heute mit dir eintauchen in einer Erkenntnis, die für mich vieles verändert Und eigentlich doch nur auf etwas trifft was immer schon da war.
00:00:42: Ja, ich bin Ihnen pflegende Mutter.
00:00:44: Von vier Kindern – einem mit geistiger Behinderung und Resumier einundzwanzig!
00:00:49: Ein weiteres Kind ist darunter mit einer Neurodivergenz und wir leben auch in einer neurodivergenten Partnerschaft.
00:00:55: Und gleichzeitig zu all dem bin ich Frau, Mutter und vor allem Mensch.
00:01:01: Und in all dem liegt das was mich im Leben emotional herausfordert.
00:01:06: Je mehr ich mich, zugehörig zähle zum Kreis der pflegenen Eltern Extrahiere ich mich ein Stück weit von dem Kreis aller anderen Menschen, Frauen und Mütter die meine Lebensrealität nicht teilen.
00:01:20: Und wenn ich für Inklusion stehen möchte dann möchte ich mir die Frage stellen ob das richtig ist.
00:01:26: Ich nehme dich heute mit in meinen Gedanken In das was sich gerade für mich entwickelt und was da gerade entsteht und welche Chance ich darin sehe Inklusion viel größer zu betrachten als bisher.
00:01:38: Viel Freude beim Zuhören reinfühlen und verstehen.
00:01:51: Hey, wie schönest du da bist?
00:01:53: Und ihr Zeitnimmst für diese Folge!
00:01:55: Denn heute geht es um das Thema Transformation.
00:01:58: Wie Dinge sich wandeln – wie wir uns wandeln immer dann wenn wir Zugang haben zu dem nächsten größeren Ganzen.
00:02:08: Ich bin pflegende Mutter seit Und darin habe ich verschiedene Herausforderungen gemeistert, ich habe verschiedenste Erfahrungen gemacht.
00:02:20: Ich bin auf eine ganz neue Art in Kontakt geraten mit dem Thema Normalität, Inklusion und Individualität.
00:02:30: Gleichzeitig hat all das in meinem Leben einen Platz gefunden auf so einem sicheren Boden in mir aus meinem eigenen Wertesystem heraus.
00:02:42: Bevor ich einen Kinderwunsch hatte und bevor ich meinen Partner kennengelernt habe, war ich ja einfach in die und bin in dieses Leben reingewachsen mit ganz vielen Erfahrungen.
00:02:51: Und ich war schon immer sehr sensibel dafür, wozu ich zugehörig bin.
00:02:56: Es ist ein riesen Thema meines Lebens, ganz häufig in den Stress zu kommen von Ich bin nicht liebenswert.
00:03:04: Menschen können nicht genügend an mich andocken!
00:03:07: Ich bin keine gute Freundin, ich bin kein guter Mensch Und das hat alles so ein bisschen seine Herleitung wie bei jedem Menschen.
00:03:16: Da spielt meine Prägung mit rein, da spielen aber auch die Erfahrungen aus Kindergarten-Schule jungen Erwachsenenleben mit rein.
00:03:25: und wenn mir eins aus dieser Zeit mitgegeben wurde dann vor allem dass ich möchte in keine Schublade passen und zwar gar nicht weil ich so ein sehr rebellischer Typ wäre eher im Gegenteil konnte lange Zeit in meinem Leben nicht gut damit gehen, aus der Menge hervorzustechen.
00:03:44: Oder was Besonderes zu sein.
00:03:46: und gleichzeitig gibt es ein ganz besonderes Sehnen dazu, das jeder von uns kennt, dass wir schon auch den Wunsch haben gesehen zu werden mit dem, was uns eben ausmacht – wo wir vielleicht eben doch besonders so einzigartig sind und ein bisschen auch Angst davor haben, dass das sichtbar wird?
00:04:04: Weil wer ja gar nicht abschätzen kann wie die Reaktion darauf ist!
00:04:08: Und vielleicht hörst du halt die Folge und hast diese Erfahrung in deinem Leben eben auch schon gemacht.
00:04:13: Steckst vielleicht gerade mittendrin, dass sich da Dinge verändern – denn das tun sie stetig!
00:04:20: Sie fordern uns dazu auf zu erkennen wer wir grade sind wo wir grade stehen welche Werte uns tragen und wer sie vielleicht missachtet und verletzt.
00:04:30: Bevor ich fliegende Mutter wurde war ich also schon der Mensch der sich sehr bewusst darüber Dass ich es wichtig finde, dass wir Normalität nicht als Erzählmodus dafür nutzen uns alle in eine Anpassung zu bringen die uns das Besondere an uns wegzaubert.
00:04:49: Denn weißt du?
00:04:50: Eine der wirklich berührendsten und schönsten Sachen meines Drops ist, dass sich jeden Tag mit Menschenarbeiter und jeden Tag auf's Neue in Erstaunen versetzt werde darüber und eine kindliche Neugel dafür besitzen kann und haben und halten kann dass Menschen auf die irrwitzigsten eigenen Lösungen kommen, die ihnen entsprechen so wie sie sind.
00:05:13: Mit einem großen Sicherheitsbedürfnis im Großen Geltungsbedürffnissen im großen Harmonie-Bedürfness oder vielleicht einem großen Bedürfnes nach Selbstwirksamkeit.
00:05:22: und darin entfaltet sich auch in dem Erleben von Stress and Coachings für mich immer dieses wirklich einzigartige Anmenschen das sie so schön macht.
00:05:33: Ich bin immer noch über das Sack davon, ich habe einen der schönsten Jobs der Welt.
00:05:37: Selbst wenn viele Menschen bei mir sitzen die viel Ärgerangst, Ekel Traurigkeit oder Schuld empfinden weil es so schön ist sie in ihrem Mensch sein zu sehen.
00:05:49: Ja und dann bin ich pflegende Mutter geworden Und das ist irgendwie nochmal in eine Tiefe eingetaucht.
00:05:55: dadurch Die kannst du einfach ja nicht vorhersehen!
00:05:59: Die bringt dich so knallhart damit in Kontakt Was normal ist und was nicht, dem kannst du dich nicht entziehen.
00:06:07: So wie ich mich übrigens dem auch nicht entziehen kann das sich gerade in meinem Arbeitszimmer sitze während ich die Folge aufnehme und es anfängt doll zu regnen!
00:06:14: Und ihr hört wie ihr die Regentropfen auf des Fensterbrett prasseln.
00:06:19: Außer Nadine ist in der Lage das in der Produktion später rauszuschneiden.
00:06:23: aber wenn nicht?
00:06:24: Dann darf uns das eben vielleicht auch einfach daran erinnern... That's live!
00:06:29: Da kommen Dinge, die sind irgendwie so ein äußerer Sterrefaktor eine äußere Begebenheit, die dich damit in Kontakt bringt wer du im Innengrad bist und wie du da bist.
00:06:41: Transformation ist für mich gerade so ein großes Thema weil ich merke dass da ganz viel Veränderung in mir passiert, die im Außen auch schon längst da ist.
00:06:50: Schon so sichtbar das sich mich ein bisschen frage wie ich das vor mir so gut verstecken konnte.
00:06:56: Das letzte halbe Jahr!
00:06:57: Denn Ich habe diese Akademie gegründet immer mit Blick auf meine Zugehörigkeit zur pflegenden Elternbubble, der ich auch zugehörig bin und gleichzeitig merke – Ich bin da aber einem Label zugehörig.
00:07:12: Einem Überbegriff, der mich noch lange nicht zugehört macht zu jedem pflegenen Elternteil weder zu der sehr individuell anderen Lebensrealität die andere haben in ihrer Pflege noch zu ihren inneren Überzeugungen zur Art wie sie den Dingen emotional gegenüberstehen oder welche Haltung Sie vielleicht auch zu Inklusion haben?
00:07:31: Ich bin diesen Menschen nicht gleichgeschaltet!
00:07:33: Ich bin nicht zugehörig, zu jedem.
00:07:36: Nur weil wir eine grundsätzliche Metaebene irgendwie teilen die das ledigliche Label ist von pflegender Elternschaft.
00:07:44: Denn schau mal am Ende des Tages beinhaltet dann der Begriff und die Zugehörigkeit zur pflegenen Elternschaft wieder so ne stille Erwartung an von Wir alle teilen ein normal welcher eins mit Sicherheit sagen kann dass das nicht so überhaupt nicht.
00:08:04: Ich kenne Eltern, mit denen ich arbeite, deren Kinder eine Diagnose haben die akut lebensverkürzend ist, die absolut körperliche Pflege mit einher bringt oder ich kenne auch Eltern von Kindern, die eine Neurodivergenz in der Familie haben, die sich ganz stark darin zeigt wie man im Außen überhaupt noch teilnehmen kann – auch mit diesem Kind das Kind selber aber man selbst als Familie um auch Schutz herzustellen.
00:08:28: und das deferiert eben schon sehr stark von meinem Alltag.
00:08:32: Es gibt etwas, was uns darin trotzdem gleichmacht.
00:08:36: Deshalb war es auch immer so leicht an diesem Label festzuhalten weil ich natürlich weiß dass das was sich emotional darin erlebe eben doch sehr ähnlich ist zu dem was andere Menschen erleben.
00:08:52: denn das was dahin führt die Situation der schwere gratitiefe der situation die mag sich vollkommen unterscheiden Wie sich Angst anfühlt, existenzielle Angst oder auch ein Ärger- oder eine Verzweiflung?
00:09:08: Das wissen wir unabhängig vom Label.
00:09:11: Und ja ich höre schon innerlich meine Stimme die aufschreibt und sagt das kannst du so nicht sagen, Inni weil es gibt Menschen die spüren dann eine stärkere Verzwaiflung als andere.
00:09:20: und dann muss ich dir aber sagen als heutige Lehrtrainerin einer Emotionscoaching Ausbildung kann ich das nicht valide verifizieren denn Jetzt kommt ja was Spannendes dazu auf ein Transformationsgedanke, wenn ich pflegende Mutter bin.
00:09:34: Und davon ausgehe, dass mein Alltag in der Bewältigung von der Kommunikation mit Bürokratie und mit Systemen, mit so vielen Menschen die an meinem Kind dran sind, die einen Einfluss darauf nehmen ob ich den nur gut finde oder nicht.
00:09:49: damit im Kontakt zu haben löst natürlich etwas in mir aus was Dolle ist.
00:09:52: und wenn ich jetzt in einem Emotionscoaching mit mir selber säße und mich dazu befragen würde zu einem bestimmten Stressor, den ich in dem Moment habe.
00:09:59: Vielleicht gerade mit dem Thema Schule.
00:10:02: Und das einschätzen müsste?
00:10:03: Dann würd' ich dir sagen... Boah!
00:10:06: Also diese Anstrengung über Forderungen darin auf einer Skala von minus zehn bis null ist grad bei ner minus acht eigentlich schon bei ner minus neun Wenn ich ganz ehrlich bin vielleicht auch bei ner Minus zehn weil ich manchmal gar nicht weiß wo noch oben und unten ist und wie ich das aushalte.
00:10:21: Und jetzt kommt ein spannender Punkt.
00:10:23: Jetzt kann ich eine Mutter im Coaching haben Die ist gar nicht pflegende Mutter.
00:10:28: Vielleicht weiß sie es auch nur noch nicht, weil da auch noch eine Diagnose-Inklärung steht?
00:10:32: Denn ja, Tatsache, es kommen viele Menschen zu mir die natürlich eine Nähe zum Thema Neurodivergenz oder Pflege im Elternalltag haben – keine Frage und das ist total schön natürlich auch!
00:10:44: dass Menschen darüber einen Modus gefunden haben zu wissen, da ist ein grundsätzliches Vertrauen.
00:10:48: Da versteht mich jemand, wo ich mich nicht erst in allen Dingen erklären
00:10:52: muss.".
00:10:53: Es kommen aber wie gesagt auch Frauen zu mir die einen Alltag haben der nicht von Pflege- und Neurodivergenz geprägt ist.
00:10:59: Und diese Frauen erfahren an den gleichen Systemgrenzen in der Vereinbarkeit von Familie, Beruf, in der Kita oder Schule in der ungleichen Verteilung von Menthellote in der Partnerschaft.
00:11:14: Richtig starke Stressoren!
00:11:17: Und wenn ich die hernehme und mit denen an ihrem Thema dran bin, und verstehe, woher das rührt – vielleicht auch weil da noch ein Prägungsthema ist mit den Eltern wie sie groß geworden sind
00:11:25: usw.,
00:11:27: was bei den pflegenden Eltern genauso on top kommt?
00:11:30: Und dann sage Skalier mir das mal….
00:11:32: Dann kann da jemand sitzen und mit Fug und Recht für sich sagen … Das is nacht.
00:11:38: Eigentlich iß es doch ne Neun.
00:11:40: Ganz ehrlich zu mir bin dann ist es eine Zehn, weil ich grad schon gar nicht mehr weiß wo nach oben und unten ist.
00:11:46: Es ist nicht an mir nur weil ich mir das Label pflegende Mutter andocken kann zu bewerten dass der Stress meines Gegenübers eigentlich niedriger einzuschätzen wäre als meiner.
00:12:00: Das darf mir auch nicht passieren.
00:12:02: Weil denn bin ich nämlich gar nicht da als die hilfreiche Emotionscoachin, die ich sein möchte in dieser sehr verletzlichen Entwicklungsphase.
00:12:09: In Mutterschaft hinein, in Fraulichkeit hinein und Menschlichkeit hinein.
00:12:13: Die einen starken Ich-Bezug hat ein starkes Selbstverständnis und eine starke Stabilität aus der heraus sie nicht egocentrisch ist und auch nicht hysterisch oder die nervige Mutter, die sich überall anprangert und durchsetzt sondern weiß wer sie ist und was sie will.
00:12:31: diese Erkenntnis, die es nicht neu Als ich angefangen habe, die Emotionscoaching-Ausbildung zu machen ist es nämlich auch schon auf mein Ich getroffen das schon vor Kinderwunsch, vor fester Partnerschaft immer wieder gespürt hat.
00:12:47: Ich möchte den emotionalen Belangen von Menschen helfen.
00:12:52: Labellos!
00:12:54: Bewertungsfrei in einem sicheren Rahmen und dann war's natürlich erstmal trotzdem total hilfreich zu merken auch an meiner eigenen Lebens- euerlität und Erfahrung, wo überall emotionale Fallstrecke liegen.
00:13:09: Wie krass das ist ein Kind mit Behinderung auf die Welt zu bringen?
00:13:13: Erstmal im Kontext deiner eigenen Kernfamilie dazu mit zurechtzukommen, dass deinen Eltern am Telefon zu sagen kindesgesundt aber da is noch was.
00:13:23: es klären wir gerade!
00:13:25: Mit der Reaktion klarzukommen Deines eigenen Vaters, Deiner eigenen Mutter denen du anspürst, dass da selber eine Verzweiflung ist.
00:13:33: Das hätten die dir so nicht gewünscht?
00:13:34: Wir hätten dir gerne erspart, das nach einem solangen Kinderwunsch einfach hätte leicht sein dürfen... Die dir das Beste sagen von, das kriegt ihr alles gut hin und es wird alles gut laufen und gleichzeitig auch ne Traurigkeit und ne Angst in der Stimme tragen!
00:13:50: Und es ist nur das erste System, in dem das so krass ist als fliegende Elternteil.
00:13:56: Und natürlich kommen da ganz viele hinterher die Erfahrung mit Freundschaften und wieder ein Kind im Kindergruppen auf- und wahrgenommen wird – in Kita, in Schule überall wo sie an Systemgrenzen kommen.
00:14:07: Natürlich war's total leicht aus dem eigenen Erleben heraus und diesem Wissen des Emotionscoachings auch darauf zu schließen, wo Menschen mich brauchen!
00:14:16: eben im Umgang mit den Emotionen, die auch nach außen gerichtet sind.
00:14:20: Mit Scham und Schuldgefühlen, mit Versagensängsten, mit Nervut auf Systemen, mit einem Ärger über Pädagogen, Schulbegleiter, Erzieher, Therapeuten – you name it!
00:14:31: Natürlich war das super hilfreich um da in eine Kommunikation zu treten und Menschen zu sagen schau mal ich bin da Ich weiß wie es dir geht, ich weiß was wir tun können damit du da anders da sein kannst.
00:14:44: Und gleichzeitig merke ich, dass dieses große Thema von Isolation im pflegenden Familienalltag – im neurodivergenten Alltag einen Anteil darin hat wie sehr ich denn auch bereit bin zuzulassen das ich das Wort Pflegende auf dem Label streichen kann.
00:15:07: und dann steht da Mutter.
00:15:09: Und dahinter steht Frau.
00:15:10: Und noch eine Ebene tiefer unter hinter steht Mensch und zulassen kann, dass andere in ganz anderen Dimensionen, ganz andern erleben, ganz an den Hintergründen mit vielleicht einem Blick von mir drauf mann die haben so viel Privilegien die wissen gar nicht wie gut sie hingeht eben genauso mit dem Rücken zur Wand stehen können.
00:15:31: Für mich ist es gerade eine hochgradig verletzliche Identitätsentwicklung einzusteigen in die INI-die Emotionscoaching ist Die Lehrtrainerin ist Wallich diesen unermesslichen Wert darin sehe, emotionale Eigenverantwortung in die Welt zu tragen.
00:15:49: Um sie besser zu machen – für jeden Einzelnen!
00:15:52: So wie er da ist auf die Systeme, die er trifft, auf den Menschen mit denen er sich umgibt und in der Beziehungen, die es ist, um dort wirken und leben zu können.
00:16:00: Und das sind mir besten Falle im eigenen Frieden und glücklich, mit einem Zugang zur Leichtigkeit und Freude und Harmonie und Geborgenheit und Zugehörigkeit.
00:16:10: Ich kann nicht, um hinzusehen, dass das mich
00:16:12: antreibt."
00:16:14: dass ich möchte, das Inklusion nicht mehr nur daran gekoppelt ist, dass ich pflegende Mutter bin.
00:16:21: Und ich habe diesen Schritt schon mal gemacht!
00:16:24: Dass er jetzt in dieser Größenordnung erfolgt, ist eigentlich nur eine erwartbare Konsequenz.
00:16:29: Als ich angefangen habe – aus dem Jahr zwei Tausend Sechzehn mit der Geburt meines ersten Kindes – über das Thema Trisomie einzwanzig zu schreiben und das Leben mit einem Kind mit Trisomie einzwansicht ganz natürliche Alltagserlebnisse geteilt habe.
00:16:43: Ja, meine Emotion darin wie ich dann damit umgegangen bin und das einfach öffentlich gemacht hab um andere andocken zu lassen Das hat natürlich diesem Riesenreiz gehabt von erstmal selber was emotional zu verarbeiten Und zweitens da natürlich auch ein Feedback zu bekommen wo Andere sich wiedererkennen und ich mich dadurch auch wieder erkannt fühle Na und auch zugehörig fühle und irgendwie im ersten moment stabiler vertrauensvoller und zuversichtlicher fühle selbst wenn sich an der Situation nichts geändert hat.
00:17:10: Der Zugang zu Menschen, die gleich ticken wie du ist eine Ressource.
00:17:13: Ist so!
00:17:13: Bindung ist eine ressource.
00:17:16: und jetzt kommt dieser spannende Punkt wo ich merke... Ich habe einen Stress mich über die Behinderung meines Kindes zu definieren.
00:17:25: Ich hab nen Stress damit mein Kind im Netz immer wiederzuzeigen.
00:17:30: mit zunehmender Kinderanzahl wurde dieser Stress immer stärker einerseits aber auch damals noch unter dem Druck Oder dem Gefühl des Drucks von, jetzt bin ich hier öffentlich.
00:17:40: Jetzt muss ich einfach gut korratieren was ich nach außen gebe und zeige.
00:17:43: Und ich war da für mich die Grenzen bis ich gemerkt habe das fühlt sich absurdum für mich weil es nicht mehr konkurrent war mit meinen Werten.
00:17:51: und dann kam die Entscheidung mein Kind nicht mehr zu zeigen meine Kinder nicht mehr Zu zeigen auch Mein kind mit Behinderung nicht mehr Zeigen selbst wenn Ich Dadurch Die sichtbarkeit in der Gesellschaft Von Menschen Mit Behinderungen Nicht Vergrößere.
00:18:05: Und das hat akut Stress gemacht.
00:18:08: Müsste ich nicht aktivistischer sein, müsste ich mich da einfach auch sehen welchen Mehrwert das hat, da Aufklärung zu betreiben und verstehe mich nicht falsch!
00:18:16: Ich liebe Accounts die auf eine gute Art und Weise für sich eine Entscheidung getroffen haben, die dann eine andere ist als meine?
00:18:22: Ich folge dem gern – ich schaue mir das auch gerne an – ich würde das nicht bewerten oder bekritteln unter schlechtröbersprechen außer.
00:18:28: ich habe das Gefühl Wenn Menschen ihr Kind mit Behinderung vor ihren Kerren spannen, um damit eben viel Klicks zu haben oder eine große Reichweite, ja dann habe ich damit Stress.
00:18:38: Kann mich nicht gut!
00:18:39: Weil es sich einfach nicht mit meinen Werten deckt.
00:18:42: Muss ich dagegen angehen?
00:18:43: Muss ich deshalb jemand irgendwie denunzieren an Pöbeln oder irgendwas?
00:18:46: Nein.
00:18:47: Im besten Fall bleibe ich mir trotzdem einfach treu und hinterfrage was ist denn das was dich dahinter antreibt dass so zu machen wie du's tust und da vielleicht ein Verständnis wird zu entwickeln um vielleicht auch da mein eigenen Horizont zu erweitern?
00:19:00: aber Kurzum, ich erzählte das gerade deshalb weil diese Veränderung schrittweise von.
00:19:04: Ich zeig mein Kind nicht mehr und ich nehme dich immer mehr mit in die Reise von.
00:19:09: Was mache ich als Inni?
00:19:11: Als Mensch und Mutter und auch als pflegende Mutter um Resilienter zu sein.
00:19:16: Um gut da zu sein!
00:19:18: Um mit den Verhaltensweisen meines Kindes Guthaus zu halten.
00:19:22: Um in den Beziehungsstrukturen unsere sehr vielfältigen Familie gut umzugehen.
00:19:26: Um aber auch mich selber in meinem Leben selbst wirksam zu empfinden und auch einen Zugang zur Leichtigkeit und Freude zu haben.
00:19:32: Wie mache ich das?
00:19:34: Meinem eigenen Titel außerordentlich, also fernab von der Norm – und glücklich wirklich gerecht zu werden!
00:19:41: Und das habe ich immer mehr geteilt.
00:19:42: und dem sind trotzdem Menschen ja gefolgt, auch viele pflegende Mütter- und Frauen-, aber auch immer mehr Menschen die gemerkt haben darin liegt ja irgendwie eine Kraft so einer Eigenverantwortung emotionaler Art zu leben und zu haben... ...und jetzt merke Seitdem ich die Entscheidung getroffen habe, dass es eine Akademie ist und nicht mehr nur ich als Mensch.
00:20:02: Dass es ein Ort sein soll an dem ich den Zugang zu diesem Wissen gebe das mir so vieles erleichtert hat So vieles ermöglicht und geschaffen hat Das möchte ich teilen Und Es bringt mich einfach sehr in Kontakt damit, dass sich NICHT jemanden übersehen möchte.
00:20:22: Ich möchte sehen, dass hinter dem Label pflegende Mama Eine Mama steht Dass hinter Mama Frau steht und dass hinter Frau Mensch steht.
00:20:32: Und wenn ich das eben sehe, dann kann ich nicht mehr übersehen, dass das jeden Menschen jede Frau, jede Mutter in meinem Kosmos betrifft.
00:20:42: Ich kann es nicht übersehen – und ich will es auch nicht mehr!
00:20:45: Das ist ein so harter Prozess damit gerade mit sich im Kontakt zu gehen, weil nicht verletzend gegenüber pflegenden Mütter sein möchte, die sich eben auch ein Teil von Orientierung und Ordnung und Stabilität darüber herholen, dass sie wissen, Sie sind zugehörig zu pflegenen Müttern.
00:21:05: Ich möchte aber diesen Horizont erweitern.
00:21:08: zu schauen mal du bist Mutter!
00:21:10: Du bist Frau.
00:21:11: da gibt es hunderte Frauen tausende in deinem Umfeld mit denen du in Kontakt treten könntest die deine Unterstützung und deine feste Bindung sein können einfach nur Weil selbst wenn sie nicht deine Lebensrealität verstehen, dein Gefühl darin kennen.
00:21:29: Wissen wie es ist sich Angst um seine Kinder zu machen – um die Zukunft.
00:21:34: Wißen wie's is super ärgerlich auf Verhaltsweisen des Kindes zu sein zum merken wie man selber an die Decke geht konfrontiert damit zu sein wie man als Kind großgezogen wurde oder eben auch nicht.
00:21:46: Daran sind wir uns so viel Gleichheits für Denken.
00:21:51: Für mich hat das etwas in Bewegung gebracht Mein Spielfeld plötzlich erweitert.
00:21:58: Die Akademie wird in nächster Zeit natürlich ein Kernfokus immer noch auf pflegende Elternschaft und ihre emotionale Herausforderung haben.
00:22:08: Gleichzeitig wird sie einen Fokus darauf haben, älterliche emotionale Herausforderungen vor allem mütterliche in den Fokus zu nehmen – und darüber hinaus wird sie all die Menschen adressieren, auf die Mütter treffen… die auch Menschen sind … vielleicht auch Frauen!
00:22:26: In Lehrberufen, in pädagogischen Berufen und in therapeutischen Berufe.
00:22:32: In der Frühförderung.
00:22:34: Weil ich fest daran glaube dass wir uns diese Zugehörigkeit zu etwas viel größerem zurückholen dürfen.
00:22:40: Weil Ich fest daran Glaube das wenn ich als Akademie Wirken will wirklich Wissen in die Welt bringen Will dann will ich es nicht begrenzen wer es haben darf Im Gegenteil!
00:22:50: Ich will Inklusion Dadurch schaffen Dass sich Nicht Kämpfer sondern mich verbünder, indem aus einem brennenden Herzen zwei, drei oder mehrere werden.
00:23:02: Die für das einstehen was immer schon dieses sichere Netz meiner Werte war auf die die Behinderung meines Kindes einfach nur drauffallen durfte.
00:23:12: Toleranz Liebe Neugehe auf den Mädchen Eine wertschätzende Haltung mit der ich in die Welt gehe.
00:23:21: Diese Folge hierauf zu nehmen ist für mich echt harter Tobak So wie auch schon die Folge davor, wo ich dich in für mich den Wert von Coaching mitgenommen habe.
00:23:29: Weil ich Ängste damit habe!
00:23:32: Ich habe ängste, mich selber auszuschließen aus der Bubble von pflegenden Eltern... ...ich habe Angst da vorhin verruft zu kommen dass das meine Wahrheit und Haltung dahinter ist.
00:23:43: Aber ich würde den höheren Preis zahlen wenn nicht integer hinter dem stehe.. ..dass sich glaube, dass Inklusion eben keine Einbahnstraße ist.
00:23:53: Dass wir sie Gestalten dürfen, indem wir jeder einander raumlassen.
00:23:59: Uns nicht überbieten müssen, in dem was schwer schlimm und schlecht in einer Welt ist uns die uns an allen Ecken und Enten zu viel abfallend!
00:24:06: Sondern in der sowohl die Menschen, die in Systemen arbeiten – in Schule, in Kita, in Frühforderungen, in Therapieräumen als auch die Eltern, als auch Kinder sich gegenseitig wieder sehen dürfen… Als Menschen.
00:24:24: Ich hoffe so sehr, dass mein Mut belohnt wird.
00:24:28: Und wenn ich diesen Satz hier sage, meint das nicht von hoffentlich komm hunderte Eltern zu uns in die Akademie und machen Workshops oder eins-zu-eins Coachings sondern... Meine Vision mittragen davon, dass Emotionswissen was wir in die Welt bringen sie besser macht.
00:24:59: Dass jeder Mensch der stabil und eigenverantwortlich in seinen Emotionen unterwegs ist ein Gewinnes für die Gemeinschaft, die ihn umgibt.
00:25:07: Dass es uns die Fähigkeit gibt Dinge in Veränderung zu bringen auch ganze Systeme in Veranderungen zu bringen weil wir nämlich aus dieser Stabilität heraus viel besser damit umgehen können das das System so veränderungslangsam ist.
00:25:26: Ich wünsche mir, dass du heute vielleicht nach dieser Folge als pflegende Mutter mal hinspürst welche Freundschaften auseinandergegangen sind die nicht pflegend waren und weshalb.
00:25:39: ich wünschte mir das Du mit dem mutigen Blick in jeden Kita-Gang in jedem Schulgang in jedem Elternabend guckst Mit der Zuversicht von hier sitzen Frauen denen es emotional ganz oft so geht wie mir.
00:25:55: Ich wünsche dir, dass du für dich so gut da sein kannst!
00:26:01: Dass du für Dich wertschätzend mit allem umgehen kannst was in dir ist an Emotionen Gedanken und inneren Bildern, sodass du's auch mit jedem andern kannst – weil Zugehörigkeit uns eben stärker macht.
00:26:15: Und niemals abhängig von einem Label sein sollte.
00:26:19: Weder von dem der Normalität Noch von dem der Flieger.
00:26:23: Alles Liebe, für dich!
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