#82 - Verletzlichkeit
Shownotes
In der heutigen Folge möchte ich mir Zeit für etwas nehmen, was ich in dieser Art noch nie beleuchtet habe im Podcast. Das Coaching an sich.
Warum ist Emotionscoaching mir so wichtig? Warum halte ich es für so wichtig für Mütter, Elternpaare und Familien? Und was hat es für einen Einfluss darauf, wie sich unsere Gesellschaft entwickeln kann?
In all diese Gedanken, in all das, was mich im Moment beschäftigt, nehme ich dich mit. Ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören, Reinfühlen und Verstehen.
Alles Liebe Ini
Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.
Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de
Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!
Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026
Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)
Instagram: @ausserordentlich_gluecklich
Transkript anzeigen
00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei außerordentlichem Glücklich, dem Podcast über das echte Leben.
00:00:14: Seine Herausforderung und wie man das Glück darin findet!
00:00:18: Mein Name ist Inimacius ich bin Emotionscoaching und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie, dem Insta-Account & Blog.
00:00:31: In der heutigen Folge möchte ich mir Zeit für etwas nehmen was sich in dieser Art noch nie beleuchtet habe im Podcast – Das Coaching an sich.
00:00:41: Warum ist Emotionscoaching mir so wichtig?
00:00:46: Warum halte ich es für so wichtig, für Mütter, Elternpaare und Familien.
00:00:52: Und was hat es für einen Einfluss darauf wie sich unsere Gesellschaft entwickeln kann?
00:00:57: In all diese Gedanken in all das was mich im Moment beschäftigt nehme ich dich mit und ich wünsche dir ganz viel Freude beim Zuhören!
00:01:05: Reinfühlen und verstehen Hallo und wie schön dass du da bist Vielleicht nicht zum ersten Mal, vielleicht aber doch in dem Podcast.
00:01:23: außerordentlich und glücklich.
00:01:25: Indem ich dich heute mitnehmen möchte – in etwas das diesen ganzen Podcast die Entstehung meiner Akademie, meine Arbeit als Coaching für fliegende Eltern und neurodivergente Familien was da dahinter steckt!
00:01:41: Denn der grundlegende Gedanke dass sich Emotionscoaching nutze um fliegenden Eltern zu unterstützen der ist total lüblich und sinnhaft, doch ich merke in letzter Zeit dass sich da etwas verändert.
00:01:55: Dass Ich mich verändert habe!
00:01:57: Und das darin eine ganz große Gefahr steckt Als ich losgelaufen bin In meinen Wunsch selbstständig zu sein.
00:02:05: Da bin ich vor allem los gelaufen aus einer eigenen Situation heraus die ich für emotional sehr herausfordernd gehalten habe.
00:02:15: Die würde ich auch heute im Nachgang noch für herausfordernd halten, um das vielleicht mal klar zu ziehen an dieser Stelle.
00:02:22: Aber – und es ist das große und wichtige Arbeiterin – wenn ich mit den heutigen Fähigkeiten, mit dem heutigen Wissen in die gleiche Situation geraten würde, wäre ich in der Situation eine andere.
00:02:36: Und das ist natürlich an jeder Stelle so.
00:02:38: Machen wir uns nichts vor, wo immer du dazulernst!
00:02:41: Wo immer du eine Erfahrung gemacht hast Hast du immer ein Zugewinn an mehr Kompetenz, Zugang dazu wer du darin grad bist und kannst dann in der Situation auch besser da sein?
00:02:53: Und damals ganz konkret war ich eine frisch gebackene Mama von vier Kindern.
00:02:59: Ich hatte große Sorge dass sich emotional dem Stress der Fährsorgung und der Fürsorge für meine Kinder nicht gut gewachsen bin dass ich auch dem Thema Begleitung meines Kindes mit Behinderung nicht gut gewachsen bin und auch schon so ein bisschen die Nachtigeilabtrapsen hören, da es da ein weiteres Kind in meiner Familie ist.
00:03:21: Was einen besonderen Zugang hat zu Regulation, zu Lernen und zur Verarbeitung.
00:03:28: Und das war auf vielen Ebenen dar bewusst und unbewusst und diese Sorge traf damals darauf Und das habe ich schon in vielen Podcasts gesagt.
00:03:39: In eine Therapie gegangen bin, weil ich das für mich wahnsinnig wichtig fand, mich emotional sicherer und souveräner aufzustellen.
00:03:45: Weil ich eben auch meine Liebe dadurch ausdrücken möchte überhaupt da sein zu können in dem Stress den ich habe.
00:03:54: Und in dieser Therapie hab' ich immer mehr Zugang zu meinen Ressourcen gefunden, konnte Dinge wieder besser einordnen relativieren, bin immer stabiler geworden... ...und mir lief das Emotionscoaching übern Weg!
00:04:05: Und das ist ja manchmal so.
00:04:07: Manchmal finden uns die Dinge ja auf verrückte Art und Weise, und heute gucke ich da natürlich auch ganz anders drauf... Die sind vielleicht auch schon vorher an ganz vielen Stellen an mir vorbeigelaufen und ich hätte sie nicht hören sehen können weil ich gar nicht mich in der Lage gesehen habe dass dieses Thema mich betrifft.
00:04:22: Da hat es mich aber betroffen!
00:04:24: Ich bin damals in ein Live-Bibinär gegangen sowie wir das heute auch geben wenn wir unsere Ausbildung Vermarkten und Bewerben, damit die Leute eben nicht nur so ein Vermarktungsprinzip kennenlernen von guck mal wie toll wir ausbilden können.
00:04:38: Und wir sind die einen und einzigen mit der Großartigstmethode sondern weil ich möchte das Menschen damit in Kontakt geraten, wie wir arbeiten.
00:04:46: Das steht ausnahmslos für sich!
00:04:50: Dazu sage ich dir gleich auch ein bisschen was, weil da ist so ein wichtiger Hintergrund.
00:04:53: Ich bin also damals in dieses Live-Rebinar rein und ich hatte zu dem Zeitpunkt zwei akute alltägliche Stressoren.
00:05:01: Der eine Stressor war ein dauerhaftes Streiten von zwei Geschwisterkinden mit wirklich körperlich sehr rabiat, handgreiflich auch so dass es zu Verletzungen kommen kann.
00:05:13: Wo ich irgendwie handeln musste und gleichzeitig gemerkt habe darin bin ich noch nicht zu hundert Prozent souverän weil da so viele Dinge gleichzeitig da sind Von, da ist mein Kind mit Behinderung.
00:05:24: Das kann's gar nicht anders ausdrücken.
00:05:26: Hab ich vielleicht im Vorfeld nicht gesehen, wo es überfordert war, wo sich werbar nicht irgendwie bemerkbar machen konnte?
00:05:33: Ich will aber auch nicht das jüngere Geschwisterkind übersehen was eben auch vielleicht zu der Reaktion beigetragen hat, aber ja einfach auch darin steckt wie es die Reaktionen jetzt erlebt und was ich auch schützen möchte.
00:05:44: Und ich möchte halt weder auf der einen Seite noch auf der anderen Seite etwas falsch machen.
00:05:48: Ja...und dann sitzt du mittendrin mittendrin in deinen Emotionen.
00:05:52: Obwohl sich da Kinder streiten, das eine ist traurig weil was gebautes kaputt gemacht wurde, das andere ist super wütend, weil es das Gefühl hat seine Grenzen nicht waren zu können und du sitzt mitten drin mit dem wie's dir darin geht.
00:06:04: Und dann saß ich im Live-Fabinar und durfte Zeuge davon werden wie ein Live-Demo im Emotionscoaching gegeben wurde so wie ich das heute selber mit meinen Klienten mache aber auch vor allem Unterrichter Und ich war vorher schon systemische Coaching und Mediatorin.
00:06:19: Es ist nicht so, dass es mir fremd ist mit Menschen zu arbeiten doch an diesem Abend ist was ganz Wahnsinniges passiert.
00:06:28: Ich saß da drin und in der Live-Demo hat sich eine Frau gemeldet mit einer emotionalen Herausforderung die sie auf Arbeit empfunden hat und das ging da um den Stressor im Außen mit einem anderen Kollegen gleichzeitig um den stresser im Innen von.
00:06:44: Ich will einfach, dass es läuft und ich will, dass sich nicht so angestrengt sein muss.
00:06:47: Und noch die Verantwortung für andere tragen
00:06:49: muss.".
00:06:49: Und ja... Und ich habe mir das angehört!
00:06:52: Und ich konnte daran auch emotional irgendwie andocken.
00:06:55: Auch wenn das gar nicht mein Thema war.
00:06:58: Weil darin nämlich auch was ganz Spannendes lag.
00:07:00: So eine Zerrissenheit.
00:07:01: Es ging um den Berufsleben.
00:07:03: Das war im Gastro-Gewerbe sozusagen.
00:07:06: Da ging's jetzt also nicht nur um den Kollegen sondern auch des Feedback der Gäste.
00:07:11: Diese Zerrissenheit, die da drin lag und dieses Aufgeriebenen in dieser dazwischen Position – das war mir jetzt ja irgendwie vertraut.
00:07:17: Und ich hörte dem zu und es ist was ganz Spannendes passiert!
00:07:20: Ich konnte sehen wie mein damaliger Ausbilder und mein Lehrtrainer mit dieser Person ganz zielgerichtet Fragen durchgegangen ist, ausgehalten hat dass die Person auch richtig in ihre Wut gekommen ist, dass er plötzlich sogar sich eine Traurigkeit gezeigt hat jemand einfach angefangen hat zur Bein Da nicht reingesteppt wurde, nichts gesagt wurde.
00:07:42: Kein Veränderungswunsch oder Wille reingegeben wurde sondern wieder jemand da war in der völligen Sicherheit so wie ich da bin mit allem was ich weiß was jetzt als nächstes passieren wird.
00:07:55: und das war wirklich.
00:07:56: dieser Elefant stand im Raum.
00:07:58: Ich konnte zu sehen wie mein Lehrtrainer damals sich völlig klar darüber war was hier passiert Und wie das einfach ablief hintereinander weg.
00:08:06: und diese Frau hat diesen Stress jetzt hochgradig einschränkender liegt und fand das wirklich anstrengend.
00:08:15: Und dafür gibt es auch in unserer Arbeit Methoden, das festzuhalten, dass man Überblick dafür haben.
00:08:19: so wo stehe ich da?
00:08:20: wie schlimm ist das wirklich?
00:08:22: Und ist am Ende rausgegangen aus diesem Live-Demo Coaching mit dem Gedanken von Ich hab verstanden Was ich ungerecht empfinde, ich weiß jetzt wo ich es adressiere.
00:08:33: Ich weiß warum es in der Situation gar nicht mehr relevant ist und warum ich da so da sein möchte wie ich da sein will mit meinem Wert, meiner Identität Und mir geht's richtig gut!
00:08:42: Ich hab' gerade echt Zugang dazu dass ich stolz auf mich bin wie gut ich meine Sache mache.
00:08:47: Und ich saß so vor meinem Rechner und dazu... was?
00:08:51: Wie?!
00:08:51: Und da ist nichts in diesen Menschen reingelegt worden an.
00:08:54: denk doch mal positiver darüber nach schau doch mal anders auf die Situation.
00:08:57: sondern das war Du konntest zusehen, wie jemand aus emotionalem Stress heraus als der runterreguliert war.
00:09:04: Überhaupt mal wieder seinen Kopf dafür frei hatte hinzugucken, wie will ich denn da sein und einen Zugang dazu gefunden hat zu einer ganz eigenen Strategie damit auch wieder in eine Lösung zukommen?
00:09:15: Und ich habe dem zugeguckt und ich hab unbewusst ganz vieles daran schon verstanden an dem Prinzip... ...und bewusst sah es sich da und dachte okay alles klar das muss ich können können!
00:09:25: Das muss ich können können für
00:09:26: mich?!
00:09:28: Für mich als Mutter, mit meinem Geschwisterkonfliktetheber zu Hause.
00:09:32: Mit der Begleitung eines Kindes mit Behinderung.
00:09:34: Mit einer vielleicht noch aufzudeckenden Neurodivergenz bei uns in der Familie.
00:09:38: Ich muss das können, damit ich wieder in meine Leichtigkeit kommen kann.
00:09:43: Damit ich ein Sicherheitsempfinden habe und damit ich da sein
00:09:46: kann.".
00:09:47: Und es ging plötzlich weit über Therapie und über ganz viele Themenklärungen hinaus.
00:09:51: Indem ich gemerkt hab, boah, da gibt's so einen Weg!
00:09:55: Ganz handhabbar?
00:09:57: etwas zu finden, was mir entspricht.
00:09:59: Was für mich stimmig und richtig ist und was im Alltag dann auch
00:10:02: funktioniert.".
00:10:03: Und dann kam relativ kurz unumwunden die Entscheidung – ich mach diese Ausbildung!
00:10:08: Ich mache das jetzt, weil am Ende des Tages wird es wahrscheinlich nicht darauf hinauslaufen, dass sich fest angestellt sein kann in der Konstellation mit unseren vier Kindern, mit ständig Ausfallzeiten, mit Mehrförderungsauftrag, mit besser hingucken wollen, für mich auch.
00:10:23: Also, ich glaube, dass das Eltern ganz unterschiedlich wahrnehmen.
00:10:27: Aber für mich steckte eben auch darin hinzugucken, dass ich wirklich gut dasein können will.
00:10:34: Und zwar nicht als Mal-Können und mal Nichts sondern als Fähigkeit und Fertigkeit die ich entwickle.
00:10:41: Ja dann habe ich diese Ausbildung gemacht!
00:10:43: Und in dieser Ausbildung gab es so den nächsten AHA Effekt weil in der Ausbildung unterrichten wir so das alle Teilnehmer sehr viel Selbsterfahrung haben.
00:10:57: Das heißt All das, was wir an Wissen geben über Emotionen.
00:11:01: Woher kommt Ärger?
00:11:03: Was ist die funktionale Frage hinter Ärger und wie kann ich da wieder einen Zugang zu schaffen?
00:11:08: Welche Ressourcen braucht man?
00:11:09: Was sind Bedürfnisse?
00:11:11: Wie sind sie in uns aufgestellt?
00:11:12: Wie kann ich jemandem dabei behilflich sein auch ein Wort dafür finden?
00:11:16: Was ich gerade brauche!
00:11:19: Und in dieser Selbsterfahrung kam der nächste Aha-Moment damals – Ich bin da rein und es gab eben noch ein Thema mit Verweigerungen.
00:11:27: Ich habe zu dem Zeitpunkt gemerkt, wenn ich halt selber nicht gut sortiert bin.
00:11:32: Nicht gut in meiner Kraft bin, dann kann ich mit der Verweigerung meines Kindesmitbehinderungen ganz schlecht umgehen.
00:11:39: Heute gucke ich da drauf und denke sehr klar – voll logisch!
00:11:42: Und damals war es irgendwie auch schon logisch aber es gab keinen richtig guten Weg daraus.
00:11:48: Ich konnte mir ganz viele Dinge anlesen was ich für Regulationsmöglichkeiten habe mitten im Kind mit Behinderung wie adäquat auf herausforderndes Verhalten reagieren kann oder könnte.
00:12:00: Es zum Beispiel zu ignorieren, oder ganz klar Konsequenz zu sein und es sind alles faktisch richtige Dinge.
00:12:08: wenn ich... Und das ist wichtig!
00:12:10: Das ist so wichtig, wenn ich dazu in der Lage bin.
00:12:15: Ich kann nicht ignorieren was mich emotional vor lauter Hilflosigkeit, Ärgertraurigkeit völlig an die Decke gehen lässt.
00:12:25: Das ist einfach ein bisschen zu viel verlangt fürs System.
00:12:27: Und an dem Punkt hilft euch halt auch nicht, Entschuldigung muss man einfach mal so klar sagen, einmal tief durchzuatmen!
00:12:34: Da braucht ihr schon mindestens fünf bis zehn Atemzüge und die müssen auch einen bestimmten Rhythmus erfüllen und dann habt ihr zwar mehr Zugang zu eurem klaren Verstand aber ob sich dann die Situation sofort dadurch auflöst, ist nochmal anderes Ding.
00:12:44: Und das werdet ihr dann ja auch jedes Mal in der Situation wieder auf die Probe stellen müssen, ob es beim nächsten Mal auch klappt oder ob's nur ein Zufall war.
00:12:50: So... Und so stand ich da damals mithalt dem Thema Verweigung meines Kindes und wir haben an einem Prozester mitgearbeitet, in dem wir gar nicht – das ist echt spannend gewesen – mit dem Stress darin gearbeitet haben.
00:13:04: Mein Stress darinnen war absolute Hilflosigkeit und Unmacht!
00:13:10: Als wir daran gearbeitet hatten, haben wir erst mal ein wichtiger Punkt und ich erzähle dieses heute im Detail weil ich einfach mal für dich Verrückte, dieses zauberhafte von gutem Coaching auf Emotions-Ebene mit dir angucken möchte.
00:13:25: Nicht um dir das zu verkaufen kommt zu mir ins Coaching oder mach was bei uns in der Akademie weil ich im Moment so ein akutes Bestreben darin fühle.
00:13:32: Ich möchte dieses Wissen mehr in die Welt geben!
00:13:34: Ich möchte dass sich dem Titel Akademie mehr gerecht werde und in dieser Podcastfolge habe ich diesen großen Wunsch dir meinen inneren Veränderungsweg gerade ein bisschen aufzuzeigen.
00:13:44: Also, lass uns zurücksteppen zu den Situationen des AHA-Effekts in meiner eigenen ersten Ausbildung, in der ich saß.
00:13:51: Ich saß da drin und ich wurde gefragt, guck mal wenn du jetzt an diesen Ohnmachtsstress denkst immer dann, wenn du auf eine Verweigerung deines Kindes mit Behinderungen triffst.
00:14:03: sag mir mal kurz eine Situation.
00:14:05: schildern wir mal den unangenehmsten Moment, der da so kommt Und er war sofort da.
00:14:10: Ich hab mich erinnert an ein Anschnellthema mit meinem Kind.
00:14:13: Das war eine lange Zeitthema, das war zu dem Moment schon gar nicht mehr so Thema.
00:14:16: aber da steckte eben auch die Verweigerung drin und ich bin sehr sehr in Kontakt gekommen mit Ärger Und zeitgleich mit dem Ärger hat sich eben auch in mir eingeschaltet mich wahnsinnig zu schämen!
00:14:30: Ich habe mich super dafür geschämt so wütend auf ein zweijähriges Kind zu sein So vor die Wand zu laufen in meiner Ohrmacht und Hilflosigkeit, und da heraus entweder manchmal mit Wut eben doch zu reagieren und laut zu werden oder zu merken ich habe gar keine Handhabe mehr.
00:14:50: Und dann haben wir in diesem Übungsprozess den man bei uns auch lernt wenn man die Ausbildung macht mit Ressourcen gearbeitet.
00:14:58: Wir haben mir Zugang geschaffen Zu emotionalen Ressousten die mit der Situation Mit der Verweigerung erstmal gar nichts zu tun haben, null Komma Null Gar Nichts Spannend.
00:15:09: gucken wir mal, wo die Reise hingeht.
00:15:11: Ich bin grundsätzlich neugierigerer Mensch und war nach dem Online-Vorabtraining schon völlig gepusht, weil ich einfach so viel Zugang zu Emotionswissen hatte, zu Neuro-Wissen wie das im Gehirn funktioniert und diesen Wert auch schon unterschwellig verstanden habe von Boah!
00:15:24: Das ist so genial für mich... ...für mein Kind?
00:15:30: Und für alle, die zukünftig mit meinem Kind agieren
00:15:32: werden?!
00:15:34: Und dann haben wir also Ressourcen gestärkt.
00:15:36: und in diesem Prozess steckt man in eine Ressource, guckt nochmal auf die Situation, die gestresst hat und dann passiert was Spannendes.
00:15:44: Du solltest immer einschätzen wie ist die Situation denn jetzt?
00:15:48: Und sobald wir Zugang zu Ressourcen haben verändert sich das Erleben einer stressigen Situation im Innen.
00:15:54: Die Situation ist das Gleiche des Kindes hat sich nicht angeschnallt es verweigert sich genau das was ich vorher beschrieben habe.
00:15:59: aber sie fühlt sich anders an Das Zu erleben Und zu merken, da hat keiner mir gesagt, ich soll da positive und gelassener draufgucken.
00:16:09: Da hat keiner von mir verlangt.
00:16:11: Ich soll es ignorieren!
00:16:12: Da hat keine von mir verlangte.
00:16:13: Ich solle strenger und konsequenter sein.
00:16:15: Sondern... ...ich hatte einen Zugang anders diese Situation wahrzunehmen.
00:16:19: Und mich darin auch anders war zu nehmen.
00:16:20: Ich habe erst mal wieder diesen Fokus so aufbrechen können.
00:16:24: Und hab das Ganze sehen können.
00:16:27: Vielleicht kennst du das auch wenn man Stress hat mit seinen Kindern oder gerade im Alltag eine Situation immer wieder eskaliert Naja, dann sind wir schon so vorprogrammiert drauf von Ohr.
00:16:37: Abendessen wird heute wieder schwierig.
00:16:39: Heute wird's ins Bett bringen schwierig und ich kann das vielleicht nicht mehr gut aushalten.
00:16:43: Ich hab dafür nicht mehr die
00:16:44: Kraft.".
00:16:55: Und jetzt sitze ich da in dieser Ausbildung und jemand gibt mir einfach Zugang zu einer Ressource?
00:17:00: Von authentischem Stolz.
00:17:01: Worauf bin ich stolz, was ich durch mein eigenes Handeln gemacht habe komme da auf was zu sprechen und das ist wieder innere Systemintelligenz, meistens suchen Klienten unbewusst dann auch nach einem stolzen Moment der eben ein Stück weit auch etwas mit der Situation tun hat.
00:17:16: Und ich kann mich erinnern dass ich in dem Moment etwas gesagt habe wie Ich weiß noch wie es war als mein Kind in der Physiotherapie damals ganz krass rebelliert hat, ganz doll geweint hat Ich das hochgradig übergriffig empfunden habe.
00:17:31: und so lost war im ersten Moment als Mutter von, muss das denn so sein?
00:17:37: Also ist es normal dass ein Kind mit Behinderung in der Physiotherapie sich so wehren muss gegen Dinge die mit ihm gemacht werden.
00:17:43: Und ich da so hilflos nebenan stehe weil es ist ja gut!
00:17:46: Und... Da gibt's ja kein Referenz in dem Raum die dir dann sagt, äh nee du darfst auch reinschreiten oder kannst das machen oder wie du's machen solltest oder auch das nochmal konkreter zu erfragen hab dann in dem stolz moment aber berichtet wie ich gemerkt habe, wie das relativ schnell gelungen ist.
00:18:01: Wie ich gemerkt habe Ich sehe mich als die kompetenz im raum für mein kind und selbst wenn mir Die ansprache dessen vielleicht schwer fällt oder wenn ich nicht sofort die richtigen worte dafür finde Oder wenn es einen gegen argument gibt Möchte ich mir sicher sein dass ich die kompettanz im raumen bin Und ich bin stolz auf mich dass sich meine kind super gut durch eine physiotherapie gebracht haben Die meinen kind wirklich wahnsinnig gefordert hat körperlich, aber auch emotional und mental.
00:18:29: Und das haben wir gestärkt und ich konnte da reinfühlen damals und habe diesen... Ich hab so ein Bild vor Augen wie mein mittlerweile älterster Sohn damals anderthalb ist und auf einer... Wie nennt man das noch mal?
00:18:43: So eine Schaukel, so ne Matten-Schaukel.
00:18:45: Da drauf sitzt mit der Therapeutin und sich das erste Mal aufstützt und wird ihn völlig abfeiern und er sich abfeiert Und wie wir da hingekommen sind, dass diese Person dahinter ein sicherer Raum-Vertrauensverhältnis ist zu ihm aber auch zu mir und wir für ihn.
00:19:02: Und dann merke ich macht es bis heute noch... Es gibt eine Foto von dieser Situation auf der Schaukel wo er so stolz auf sich ist und ich so sehr in Kontakt komme mit dem Stolz auch oft mich das gut gemacht zu haben.
00:19:17: Das war wirklich Moment in meiner Mutterschaft wo ich über mich sagen konnte Boah du bist ne richtig gute Mutter wie du das hier gemacht hast.
00:19:24: Diese Ressourcen haben wir gestärkt.
00:19:27: Und ich konnte plötzlich auf diese Situation der Verweigerung gucken, mit dem Anschneiden und habe gemerkt, dass ich immer noch die im Raum ist, in die das kann.
00:19:36: Ich kenne zwar nicht die Lösung dafür aber es wird eine in mir da sein – ich werde dahin finden!
00:19:41: So sind wir durch diesen Selbsterfahrungsprozess durch.
00:19:43: Der ist dann ein bisschen länger und da kommen noch mehr ressourcen, die man stärkt und ich bin von einem Erleben, vom Vorher von den Situationen anschneiden.
00:19:49: Ich bin darin ohnmächtig weil ich in meiner Wut und Scham gefangen bin Hingekommen zu... Ich kann das schaffen, ich bin eine souveräne Mutter und ich bekomme das gut hin.
00:20:03: Und ich finde ja immer ein gutes.
00:20:05: Coaching leisten wir nur dann wenn es in Integration wirklich erfährt.
00:20:12: Die erfährt's immer im Alltag!
00:20:14: Wenn du zum Beispiel gerade einen Anliegen hast mit deinen Kindern oder mit Ängsten in der Mutterschaft oder Stress die du da erfährst und wer arbeiten daran und regulieren das runter und geben dir Ressourcen Dann ist es im Nachgang vor allem aber so, dass wir Alltag passieren lassen müssen.
00:20:29: Damit du wahrnehmen kannst was da noch vielleicht stresst oder eben auch wahrnehmen kann.
00:20:34: von ich bin in der Lage und dann kam bei mir der Alltag.
00:20:41: Und es kamen Verweigerungssituationen gibt's doch heute noch.
00:20:44: Und doch heute weiß ich natürlich und kann darauf gucken das kommt immer auf mich an wie gut ich dem gerade begegnen kann.
00:20:49: unabhängig von allen Tools die ich kenne kommt es immer darauf an wie ich da bin emotional gerade Das ist eben nicht nur abhängig von der Situation mit meinem Kind, sondern von allem was drum herum ist.
00:20:59: Meiner Partnerschaft, meiner selbst Überzeugung, mein beruflichen Alltag, meine freundschaftlichen Kontakten oder Auseinandersetzungen die ich vielleicht gerade habe.
00:21:08: All das hat Einfluss darauf wie wir da sind und dieses Coaching aber diese Selbsterfahrung in der Ausbildung hat – und ich kann es wirklich nicht anders sagen – alles verändert!
00:21:20: Es hat verändert welchen Zugang ich zu mir in der Beziehung zu meinem Kind haben konnte Und es hat dadurch verändert, welchen Bezug wir wieder zu in Bewegung kommen hatten statt in Verweigerung zu fahren.
00:21:32: Das war ein Riesengeschenk und ich war von Tag eins wirklich überzeugt von diesem Wissen und auch der Anwendbarkeit für mich.
00:21:43: Ich habe damals schon gedacht das ist so wertvoll dass ich mir wünschen würde jede Mutter hätte das zur Verfügung und das bringt mich zu etwas wo ich gerade stehe worüber ich mit dir sprechen möchte und was sich mit dir teilen mag.
00:21:59: Ich habe vor bald zwei Jahren die Akademie außerordentlich unglücklich gegründet, und ich hab sie gegrünt für pflegende Eltern – das hat sich erweitert über den Prozess – für neurodivergente Familien.
00:22:13: Weil ich darum weiß aus der eigenen Erfahrung und auch aus der Arbeit mit so vielen Eltern, Müttern und Familien, wieder emotional stabil sein zu können.
00:22:28: Zugang zu haben, zu Ressourcen – sich selber wieder eine Leichtigkeit in den Alltag zurückzuholen.
00:22:34: Zwar nicht über die nächsten Erziehungsratgeber oder den nächsten fünf Schritteplanen oder die nächste Intensivtherapie sondern einfach durch mich selbst.
00:22:42: und gleichzeitig merke ich je mehr Wissen ich habe, je häufiger ich mein Wissen anwende Kann ich nicht mehr von mir verhehlen, dass es hier eben gar nicht um die Behinderung der Kinder geht?
00:22:58: Ich arbeite mit Menschen.
00:23:00: Ich arbeide vorrangig – mit Frauen!
00:23:03: Mit Müttern!
00:23:04: Ich arbete mit Menschen, die eintreten in die wahrscheinlich verletzlichste Identitätsveränderungen ihres Lebens.
00:23:13: Die da eintreten als Frauen, die sie sind, Zu großen Teilen gelernt haben, uns anzupassen, fügsam zu sein.
00:23:24: Leistung so zu erbringen wie sie gewünscht ist die Dinge gut genug zu machen nicht sehr aufzufallen.
00:23:30: Ich arbeite mit Frauen die all das mit bringen und dann auf ihr Kind treffen Auf diese eigene Persönlichkeit die etwas mitbringt dass ich erst mal kennenlernen muss für dies auch kein gängiges Prozedere sofort gibt von Das wird funktionieren weil es nämlich ein Wie Funktionieren wir miteinander?
00:23:52: Und dann treffen Mütter zusätzlich auf all die umliegenden äußeren Systeme.
00:23:57: Therapeuten, Ärzte, Kindergarten, Schule, Förderung – Förderungen zu Hause, Intensivtherapiewochen!
00:24:06: Sie treffen auf die Bubble pflegender Eltern anderer Eltern.
00:24:10: Kurse, Wissenzugang Das Battle aus.
00:24:14: wer hat hier nicht noch mehr Kompetenzen irgendwo im Raum?
00:24:16: Ja und dann kommen wir da an Mit deinem Wunsch, dich anzupassen.
00:24:21: Nicht so sehr aufzufallen ist irgendwie so galant und elegant da durchzuschaffen dass es vielleicht weh tut aber nach außen gar nicht so wirkt.
00:24:30: Und ja wenn das gerade wehtut als Satz der tut mir selber auch weh den zu sagen weil es nicht so ist dass ich nicht auch so gewesen wäre nicht sogar heute noch so bin.
00:24:40: trotzdem ist er wahr und das hat mich vor allem in den letzten Tagen sehr beschäftigt.
00:24:46: Wir haben letzten Sonntag die nächsten EmotionscoachInnen ausgebildet.
00:24:52: Darunter sind Frauen, die das auch für ihre Familie nutzen wollen und das Wissen haben wollten um mit sich selber gut in Kontakt zu sein.
00:24:59: aber auch schon unterstelle ich den Wunsch gegen vielleicht auch weil sie aus der Live-Demo im Live-Verbinar schon mitgenommen haben wie viel Veränderungsmagie da drin steckt.
00:25:08: Den Wunsch haben zu helfen hilfreich zu sein für andere emotionalen Herausforderungen.
00:25:13: Da sind auch Frauen in unseren Ausbildungskreisen, die im Bildungsbereich arbeiten.
00:25:18: In Kitas, ähm...in der Elternarbeit, in der Schule Auch ein Förderschulsystem.
00:25:24: Und ich sehe diese Frauen da durchgehen und denke Ja Gott sei Dank Gott sei dank verlängert ihr meinen Arm hinein In die Welt von anderen Frauen und Müttern Die mich vielleicht nie kennenlernen werden, auch nicht kennenlären müssen Sondern die eigentlich nur das brauchen Was ich damals gebraucht habe als ich Damit für Kindern saß.
00:25:45: Jemand, der in der Lage ist mit mir auszuhalten dass es schwer ist und zwar nicht wie eine gute Freundin das einfach da sein mal einen Kaffee trinken beim Telefonieren zuhören sondern der da ist so wie ich das im Coaching-Tour.
00:26:01: Zu wissen was als nächstes abläuft in deinem System, in dein Emotionen und es mit dir auszushalten weil ich weiß darüber finden wir den Weg daraus Und rein in neue Gedanken über dich, neue Ressourcen und neue Stärke, neue Kraft.
00:26:17: Darin steckt eben auch eine für mich noch ein bisschen traurige Wahrheit.
00:26:22: Es steckt die Wahrheit darin, dass ich nicht ausschließlich für pflegende Mütter oder neurodivergente Familien da sein will – es steckt je große Herzensmachterin.
00:26:33: Ich möchte Frauen und Müttern den Einstieg in diese sehr verletzliche Identitätsveränderung erleichtern!
00:26:41: Ich möchte Ihnen aufzeigen, wer Sie wirklich sind und sein können – für sich.
00:26:46: Für Ihr Kind!
00:26:47: Und um an jeder Systemgrenze, an der sie sich aufreiben, stoßen oder auch scheitern werden, da sein zu können.
00:26:55: Damit sie Veränderungen in diese Welt tragen die wir bitterlich brauchen weil Anpassung einfach nicht das Mittel der Wahl ist.
00:27:03: Nicht an Systeme, die uns als Mensch gar nicht mehr gerecht wären.
00:27:07: Und es beflügelt mich, die Vorstellung zu haben dass wir hier den Kreis öffnen.
00:27:37: um die Ecke kommen, wenn du ein Kind mit Behinderung begleitest oder in einer neurodivergenten Familie lebst.
00:27:43: Am Ende des Tages ist eine nicht gut aushaltbare Angst, Traurigkeit oder Verzweiflung immer schmerzhaft – egal welches Label ich dir als Mensch geben würde!
00:27:55: Und wenn ich eins nicht will weil es mit meinen Werten wirklich kollidiert?
00:27:59: Dann Menschen Label geben….
00:28:02: Ich nehme diese Folge hier auf, weil sie ein kleiner Mutausbruch.
00:28:06: Es kann sein, dass du schon ab Minute zehn gedacht hast, mann heute ist es aber irgendwie fachtheoretisch auf dieses Coaching-Ding gemünzt und weiß ich nicht ob da richtig was für mich rauszuholen ist.
00:28:16: Und falls du hier noch bist und zuhörst dann sage ich dir Danke!
00:28:20: Weil ich glaube das du hören kannst an dem wie sehr's mich bewegt Wie sehr er etwas in meiner Geschichte ausgelöst hat Dass ein wirklich großer Wert darin steckt Emotionswissen zu haben Und nicht als fünf Schritte planen, wie gehe ich mit meiner Wut um.
00:28:38: Sondern als wenn ich mir wirklich darin begegnen kann Mit all den schlimmen absurden irrationalen Gedanken die ich hege Über mich selbst über andere über die Situation Dann habe ich die Möglichkeit mich darin eben wiederzufinden und meine Position einzunehmen die ich einnehmen mag Und dann werde ich stärker daraus hervorgehen als ich vorhin eingegangen bin Und das wünsche ich mir Von Herzen.
00:29:04: Denn, als ich darüber mit Janine vor ein paar Wochen gesprochen habe, hab' ich gesagt, ich möchte in Kitas gehen!
00:29:13: Nicht nur in Inklusions-Kitas, nicht nur da wo fliegende Eltern sind, nicht in hohe Införderstellen... Ich will an ganz normale lokale Kitas geben.
00:29:23: Ich möchte Menschen in Kontakt damit bringen was es heißt ihren eigenen Stress einmal im Raum stehen zu haben auszusprechen und zu verstehen dass da Menschen sind wie ich die Werkzeuge und Wissen haben, um damit umzugehen.
00:29:38: Um hilfreich zu sein!
00:29:41: Für heute – für morgen – und für eine Welt von übermorgen.
00:29:46: Ich möchte meinen Teil dazu beitragen die Vision nicht aufzugeben dass wir in einer Welt leben können in der wir uns mit Wertschätzung Toleranz Neugier gegenseitig kooperativ dahin bringen ein wirklich gutes Leben zu führen.
00:30:01: Ich möchte unverbesserliche Optimisten sein und gleichzeitig wahnsinnig scharke Durchsetzungskraft genau das erreichen zu wollen.
00:30:08: Weil ich glaube, dass es wichtig ist... ...und an der Zeit!
00:30:12: Ich erzähl dir das heute weil – ich weiß– Es ein bisschen vorhersehen kann, dass dadurch in nächster Zeit sich Dinge verändern werden.
00:30:21: Der Content wird sich verändern… Die Ansprache wird sich verändert … Und dadurch wird sich…?
00:30:27: Guck mal, da kommt schon Traurigkeit?
00:30:30: Dadurch wird sich verändern, welch Zugehörigkeit ich zu bubblepflegender Eltern habe.
00:30:35: Gar nicht für mich!
00:30:37: Da ist jemand da – Ich bin das.
00:30:40: Und gleichzeitig will ich nicht nur in meinem Narrativ stehen.
00:30:45: Ich will den Horizont danach eröffnen.
00:30:49: Für pflegende Eltern aber auch eben für neurotypische Familien um ins Miteinander zu kommen.
00:30:55: und wenn ich dafür das Zugehöhrigkeits Gefühl selber verletzen muss, indem ich im Außen vielleicht mehr darüber sprechen werde wie will grundsätzlich mit gefühlenden Mutterschaft umgehen statt nur in pflegender Mutterschafft.
00:31:08: Dann werd' ich das in Kauf nehmen!
00:31:10: Es ist dem Preis wert den Ich da bezahle.
00:31:13: Weil dass was ich damals in dieser Selbsterfahrung in meinem ersten Ausbildungsgang, in dem ich drin saß erfahren durfte dieses Ich hab wieder ne Freiheit darin mit meinem Kind in Verweigerungssituationen wirklich in Verbindung zu treten, miteinander lachen zu können, Liebe zu spüren.
00:31:30: Es ist nicht als anstrengend empfinden und als bürdeflegende Mutter zu sein.
00:31:35: Dieses Gefühl der Selbstermächtigung der eigenen emotionalen Verantwortungsübernahme das möchte ich nicht auf einen Personengreis beschränken Ich möchte es tief im Menschlein verankern überall da wo ich in Kontakt reden kann.
00:31:52: Und vielleicht ist es heute ein ziemlich pathetischer Aufruf Podcast, aber ich mag es dir deshalb erzählen weil ich glaube wir vergessen so häufig dass die größte Stärke die wir haben eben unsere Verletzlichkeit ist.
00:32:08: Dass wir alle darin Mensch sind ärgerlich zu sein uns zu schämen ein schlechtes Gewiss zu haben traurig zu sein oder verzweifelt und das immer da wo wir dieser mensch sind andere Menschen uns entdecken können.
00:32:24: Ich wünsche dir dass wo immer du gerade stehst, was immer dich gerade emotional herausfordert.
00:32:32: Du den Weg zu jemandem findest der damit wirklich gut umzugehen weiß in einer professionellen Art die dir nicht nur einfach einmal etwas sagt einen guten Tipp gibt sondern die in dir den Raum dafür öffnet etwas zu verändern.
00:32:46: ich wünsche dir auch das es gerne sein Platz bei mir finden darf oder bei meinen Kolleginnen der Akademie oder bei den neu ausgebildeten Emotionscoaches, die wir in der Welt entlassen haben nach der Ausbildung.
00:33:01: Doch ich wünsche dir vor allem das du es fühlen kannst wie es ist wenn dieser emotionale Stress aufhört Wenn dieses Tiefe ein und ausatmen passiert Die Schultern mal sacken und runterfallen dürfen Und für einen kleinen und dann längeren und dann lang anhaltenden Moment Vertrauen und Sicherheit und Mut in dich einkern.
00:33:26: Ich wünsche dir von Herzen das, was immer dein Herz grad auch bewegt!
00:33:30: Du jemanden findest und dich auf die Suche nach ihm machst, der dir helfen kann.
00:33:36: Alles Liebe für
00:33:37: Dich!".
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