#80 - Regulation

Shownotes

In der heutigen Folge mag ich mal mit dir darüber sprechen, wie gut es eigentlich ist, sich im Griff zu haben. So können wir vermeiden, dass uns Wut, Traurigkeit oder Sorge übermannt. Und ob das das Ziel ist von Selbstregulation und ob du dadurch wirklich hilfreich korregulieren kannst, wenn dein Kind in den Ausnahmezustand verfällt.

Viel Freude beim Zuhören, beim Reinfühlen und Verstehen.

Alles Liebe Ini

Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.

Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de

Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!

Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026

Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)

Instagram: @ausserordentlich_gluecklich

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei außerordentlichem Glücklich,

00:00:12: dem Podcast über das echte Leben.

00:00:14: Seine Herausforderung

00:00:15: und wie man das Glück darin findet!

00:00:18: Mein Name ist Inni Marcius Ich bin Emotionscoachin Und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie,

00:00:24: dem Insta-Account und Blog.

00:00:31: In der heutigen Folge mag ich mal mit dir darüber sprechen Wie gut es eigentlich ist

00:00:35: sich im Griff zu haben Dass uns nicht passiert dass uns

00:00:39: Wut Traurigkeit

00:00:41: oder

00:00:41: Sorge über Mann Und ob das das

00:00:44: Ziel ist von Selbstregulation.

00:00:47: Und ob du dadurch wirklich hilfreich koregulieren kannst, wenn dein Kind in den Ausnahmezustand verfällt.

00:00:54: Viel Freude

00:00:55: beim Zuhören, beim Reinfühlen

00:00:57: und Verstehen!

00:01:06: Es ist schon ein bisschen verrückt in dieses Mikro zu sprechen und zu merken, dass da so

00:01:10: eine lange

00:01:10: Sommerpause war.

00:01:12: Und sich in mir auf dem Weg zu dieser neuen Folge so viel bewegt und getan und verändert hat... ...und ich

00:01:18: dich

00:01:18: so gerne mitnehmen mag im ganz viele dieser Gedanken weil ich glaube das sie hilfreich sein

00:01:23: können

00:01:23: an ganz vielen Stellen

00:01:24: im Leben!

00:01:27: vor allem aber mit dir über etwas sprechen, womit ich mich in letzter Zeit sehr viel beschäftige.

00:01:32: Zum einen weil wir selber ein Workshop dazu entwickelt haben den ich für wahnsinnig gut halte und der einfach auch in der letzten Gruppe schon für ganz viele AHA-Erkenntnisse gesorgt hat, aber auch weil wir zum Beispiel in den La Vagna Themen tischen uns auch mit dem Thema Selbst-und Co-Regulationen beschäftigen Und dieses Thema taucht ganz viel in meiner Arbeit auf.

00:01:50: an Stellen an denen du es jetzt vielleicht gar nicht vermuten

00:01:52: würdest

00:01:53: Wenn Eltern zu mir kommen bewegt sich vieles über das wir reden, natürlich im eigenen Ausmaß

00:02:00: des Stresses.

00:02:01: Da sind Dinge die vielleicht schon viel zu lange keinen Raum bekommen haben, die nicht gesagt wurden, die für sich selber nicht Raum bekommen habe, die vielleicht sogar direkt eine Bewertung erfahren haben dass der Gedanke oder dieses Gefühl nicht richtig oder nicht gut ist.

00:02:17: und Ein Teil meiner Arbeit ist natürlich erstmal mit meinem Gegenüber zu ergründen.

00:02:22: Was ist denn das, wo grad der Schuh drückt?

00:02:25: Was liegt dir auf der Seele, auf dem Herzen?

00:02:27: Was kannst du dir selber vielleicht nicht mal sagen und erlauben zu denken über dass wir hier sprechen sollten damit ein großer Teil der Belastung in deinem Alltag einfach

00:02:36: nachlassen darf?

00:02:38: Zu Emotionscoaching-Prozessen gehört ein wichtiger

00:02:42: Prozessschritt den ich nur selten auslasse –

00:02:46: nur dann wenn Von vornherein schon klar ist, dass die Antwort darauf sehr eindeutig ist.

00:02:51: Und das ist die Frage –

00:02:53: Ist es dein Stress?

00:02:55: Oder ist es eigentlich der Stress einer anderen Person in der Situation?

00:02:59: Denn

00:03:00: wir sind anfällig dafür, dass sich emotionaler

00:03:03: Stress überträgt und wir gucken als Eltern- und Mütter, die gerne liebevoll und bedürfnisorientiert sein wollen so häufig in die eine Blickrichtung, Wie ist mein Stress gerade zusätzlich belasten für meinen Kind?

00:03:19: Wie kriege ich das?

00:03:20: das unangenehme Gefühl aufhört, weil ich vielleicht doch schon eine kleine Resonanz in mir merke dass der Wutanfall oder der Meltdown meines Kindes eben nicht spurlos an mir vorbei geht.

00:03:31: Auch gar nicht spurlos an dir vorbeigehen kann und Vielleicht ist das überraschend für dich.

00:03:37: aber es kommen an der Stelle in dieser Frage manchmal auch Dinge zutage die gar nichts mit den Kindern zu tun haben gar nichts mit der Situation, die stresst nicht.

00:03:47: Ich war in der

00:03:48: Kita und mein Kind hat gehauen

00:03:49: ich hab das gesagt gekriegt als ich es abgeholt habe Und ich hatte das Gefühl da steht irgendwie mit dem Raum dass ich vielleicht versagt habe als Mutter Dass sich eine Mitschuld daran habt, dass dieses Verhalten sich zeigt.

00:04:01: Wenn wir an den Punkt dieser Frage kommen

00:04:03: im Coaching

00:04:04: wenn das relevant ist für den Prozess

00:04:06: das zu erfragen

00:04:07: Dann kann es sein, dass

00:04:09: plötzlich etwas

00:04:10: in uns aufgeht.

00:04:12: Das ist als hätte

00:04:13: irgendjemand den Schlüssel in einer Tür umgedreht, die wir gar nicht mehr so wahrgenommen haben.

00:04:18: Von der wir gar nie wussten dass sie auch da ist.

00:04:22: und diese Tür die könnte ich jetzt professionellerweise als eine Art Effektbrücke bezeichnen.

00:04:28: das ist ja gar nicht an der Stelle wirklich ein Prozess.

00:04:31: aber es führt Menschen eben ganz häufig dazu dass sie ne Brücke zu etwas schlagen wo sie das gleiche Gefühl schon mal gefühlt haben.

00:04:37: Ich habe dann Klientinnen vor mir sitzen die zu mir sagen

00:04:41: Ich fühl mich grad, als wär ich sechs

00:04:43: Jahre alt und stehe im Biounterricht.

00:04:45: Und soll eine Antwort auf die Frage an der Tafel finden?

00:04:48: Und ich hab sie

00:04:49: einfach nicht.

00:04:50: Ich

00:04:51: habe dich zugehört!

00:04:51: Ich hab mit meiner Freundin gequatscht... ...ich hab ein Zettel und am Tisch lang gereicht und...

00:04:55: Ich hatte den nicht um.

00:04:56: das war super unangenehm.

00:04:57: es hat mich richtig gestresst.

00:04:58: Ich hatte Angst irgendwie jetzt in schlechter Note zu bekommen.

00:05:00: Ich hab mich geschämt alle haben's mitbekommen.. ..Ich hab mich auch irgendwie doof dafür gefühlt dass sich halt echt bewusstlich aufgepasst habe.

00:05:07: So, und ich erzählte das hier gerade.

00:05:08: Und du

00:05:09: wirst jetzt vielleicht denken

00:05:09: echt so was geht den Leuten vor?

00:05:12: Über sowas denken die dann nach!

00:05:14: Und ich kann dir sagen... Du wärst überrascht wie viel häufiger das passiert als du es dir grad vorstellst.

00:05:20: Denn tatsächlich ist es so dass wenn wir über das Thema von Selbstregulation sprechen Es im ersten Fall darum geht zu regulieren was in uns ist.

00:05:30: Und regulieren bedeutet nicht Dass Wenn dein Kind sich im Drogeriemarkt auf dem Boden schmeißt, weil es unbedingt die Tonifigur haben möchte und nicht weiter will.

00:05:39: Dass du dich im Griff hast!

00:05:42: Das bedeutet nicht dass du fünfmal tief durchatmst um keine Wut mehr empfindest.

00:05:46: Es bedeutet das du kurz mal eincheckst in der Situation... In diesem Setting von Öffentlichkeit und Drogeriemarkt.

00:05:54: Puh was fühl ich eigentlich gerade?

00:05:57: Wenn wir dieses häufig verwendete Zitat mal kurz mit einbeziehen im Raum zwischen Reiz und Reaktion, die Freiheit liegt mir selber zu sein.

00:06:07: Dann ist das der Raum!

00:06:09: Der Raum, der wie so ein Vorzimmer ist für das was jetzt gleich passieren wird.

00:06:14: Und in diesem Vorzimmere begegnest du nicht... ...der Verkäuferin?

00:06:18: Nicht deinem Kind?

00:06:19: Nicht der

00:06:20: Tonifigur?!

00:06:21: Du begegnetst dir!

00:06:23: Du begehnest dir mit dem was gerade da ist vielleicht weil ihr es eilig habt.

00:06:26: Ihr wolltet nur mal kurz noch etwas besorgen was ihr unbedingt brauchtet für morgen.

00:06:31: Jetzt stehst du da und das nur mal kurz gelingt nicht.

00:06:34: Oder ... Du wolltest eben nur mal Kurz, weil der ganze Tag schon so voll und so viel war und du einfach

00:06:39: gar keine Kapazitäten mehr hast

00:06:41: hier lange in diesem Laden zu brauchen.

00:06:42: und jetzt dauert's?

00:06:44: All diese Gedanken!

00:06:45: All diese Gefühle!

00:06:47: Die sind da!

00:06:48: Ob du die anschaust oder

00:06:49: nicht?!

00:06:51: Vielleicht auch der Gedanke von... Oh Gott, dahinten ist die Verkäuferin.

00:06:54: dir räumt

00:06:55: ein.

00:06:55: Die guckt mich

00:06:55: grad schon an.

00:06:57: Die hat wahrgenommen dass mein Kind eine Behinderung hat Die hat wahrgenommen, dass ich überfordert bin.

00:07:03: Die denkt sich gerade ihr Kind fülle

00:07:04: sowas nicht machen.

00:07:05: und ich mag eine Sache mal in Zaubern an der Stelle.

00:07:10: Du kannst denken und fühlen was du willst!

00:07:12: Du wirst zu hundertprozentiger

00:07:14: Wahrscheinlichkeit nicht den genauen Gedanken deines Gegenüberstreffen.

00:07:18: Und ja... Ich weiß jetzt kommt dieses innere Empfinden doch aber ich habe ... ich sehe das ja!

00:07:24: Dann möchte ich dir sagen Ich hab viele Jahre intensivster Ausbildung zum Thema Mimikresonanz hinter mir, viele Jahre zum Thema Emotionswissen wie verarbeitet und unser Gehirnemotion.

00:07:35: Wie verarbeitest es Stress?

00:07:37: Wie ver arbeitet ist aber auch Belohnungspunkte im Gehirnt!

00:07:40: Und wenn ich dir eins mit wirklich

00:07:43: klarer Sicherheit sagen kann dann das

00:07:46: du weißt

00:07:47: es nicht.

00:07:48: Intuition taucht immer erst, tippt immer erst so ein in das Fässchen deiner Emotion.

00:07:54: Die nimmt es dann mit in die Gesichtsschäben des anderen.

00:07:57: Wenn ich zum Beispiel meine Arbeit Mimikresonanz nutze, um Klienten klar zuzuhören, klar zu hören, welche Emotionsfelder sind wirklich hier verletzt?

00:08:04: Welche brauchen eine Stärkung?

00:08:05: und was ist da gerade los?

00:08:07: Ja, dann schaue ich natürlich auch auf die Mimic weil die MIMIC ganz stark verknüpft ist in unserem Gehirn mit dem limbischen System.

00:08:13: das heißt Da haben wir keinen bewussten Zugriff darauf zu verhindern dass wir Signale im Gesicht zeigen.

00:08:20: über Ärger können sie nicht verhindert.

00:08:24: Tatsache ist aber diese Signale,

00:08:25: die sich dann zeigen in Mimik.

00:08:27: Die sind unfassbar schnell!

00:08:28: Das sind fünfhundert Millisekunden wenn ich in dem Moment blinze.

00:08:31: Dann sehe ich das als Coach nicht egal wie gut ich geschult bin und dann kann ich mich nicht dazu hinreißen lassen zu sagen Ich sehe dass du Angst hast wenn ich es nicht klar gesehen habe.

00:08:40: Wenn ich das mit einbeziehe dann gibt es immer eine ganz klare Regel.

00:08:44: Ich muss auf mindestens zwei Beobachtungskadälen drei eindeutige Signale gefunden haben Die mir dazu verhelfen, eine Resonanz-Aussage zu treffen.

00:08:53: aller.

00:08:54: Ich habe den Eindruck ich nehme bei dir Ärger war.

00:08:58: Und dann kann es immer noch sein dass der Klient sagt Nee, ich hab keinen Ärger!

00:09:01: Ich bin traurig und weißt du warum?

00:09:03: Weil es manchmal leichter ist Wut zu empfinden als Traurigkeit weil wir die vielleicht gar nicht so gut aushalten können weil wir ne Angst in der Licht davor spüren das sie zu groß ist weil wir uns ne Copingsstrategie daraus entwickelt haben was anderes zu fühlen als das was wirklich

00:09:15: da is.

00:09:16: So jetzt kehren wir mal zurück in den Drogeriemarkt Da wo du co-regulieren willst.

00:09:22: Da, wo du da sein willst im Wudernfall?

00:09:24: Und etwas das ich in den Situationen für mich als Mutter immer

00:09:27: wieder erlebe ist... Ja, ich brauche das tiefe Durchatmen!

00:09:31: Das ist eine Regulationstechnik die funktioniert einfach wunderbar für deinen Gehirn um erstmal Druck rauszunehmen wie das Herz ruhiger schlankt zu lassen bisschen mehr Puffer zu haben um jetzt zu reagieren.

00:09:42: und ich nehme aber wirklich erst mal wahr was ist da gerade bei mir?

00:09:45: Ich kann dir eine Szene schildern die grade bei uns so passiert ist Und da kann man auch sehr gut dran sehen, wie ein Stress mit in die Situation gerauscht ist, der dich nur meiner war.

00:09:56: Wir hatten diese Situation, dass wir jetzt in der Übergangszeit

00:09:59: wunderbare

00:10:00: Jahreszeit für Eltern wie

00:10:01: ich finde

00:10:02: so leicht krenkelnde Kinder hatten.

00:10:04: Da kamen an Fieber, da kam Kopfschmerzen aber jetzt keine schlimme Grippe oder so und die mussten dann erst mal zu Hause bleiben um natürlich auch die Karenz Zeit von Fiebert zu überbrücken ganz klar.

00:10:14: Und

00:10:14: da fiel es das erste Kind aus einem Freitag.

00:10:17: Am Montag rief mich die Schule des einen Kindes an.

00:10:19: Ich muss es abholen, weil ihm schlecht ist.

00:10:21: Ich soll bitte

00:10:22: kommen.".

00:10:23: Während ich auf dem Weg bin zu dieser Schule ruft mich die andere Schule an und sagt, dein Kind erscheint so müde.

00:10:29: Das wirkt grad nicht gut.

00:10:30: Wir können das grade nicht einschätzen ob krank oder nicht, hol's mal bitte ab!

00:10:33: Und wir haben auch vielleicht ein bisschen den Eindruck dass da eine Binderhautentzündung sein

00:10:37: könnte...

00:10:38: ...und ich hab' das erstmal wahrgenommen, ich habe das angenommen.

00:10:42: Ich fahre sowieso gerade in die eine Schule, habe jemand ab zu Hause.

00:10:44: War jetzt grad auch jemand irgendwie fieberig?

00:10:46: Das ist schon nicht unwahrscheinlich.

00:10:47: das was im System steckt da kann etwas sein und hab dann halt alle Kinder eingesammelt und hatte in der Situation schon ganz schön Stress weil ich auch noch mal kurz darüber tief durchatmen musste dass unser Kind was jetzt eben auch die schule gewechselt hat aufgrund einer Neurodivergänz und auf Grund nach ließ rechthalb

00:11:06: Schwäche

00:11:07: unter einfach bessere Unterstützung erfährt.

00:11:09: aber wir eben uns dem Prozedere beugen mussten,

00:11:13: anders kann

00:11:14: man es nicht sagen.

00:11:16: Dass das System nicht vorgesehen hat dass wir das an unserer Wunschschule eben einschulen sondern dass wir die uns zugeordnete Schule das wieder zustimmen mussten um da auch einen Platz zu bekommen.

00:11:25: Und diese Schule liegt einfach tatsächlich komplett in der anderen Himmelsrichtung als die meines Kindes mit Behinderungen, was schon inklusiv geschult wird.

00:11:32: und das hat mir schon Stress ausgelöst weil ich dachte Gott wenn der Supergau kommt und ich muss beide abholen, dass es wird wild, weil im Zweifelsfall das eine Kinder total lang auf mich warten muss.

00:11:41: Ja herzlich willkommen in meinem Leben.

00:11:42: genau das ist passiert

00:11:43: letzte Woche!

00:11:45: Jetzt könnte man ja schon meinen das ist ja vielleicht schon Stress genug und ich erzähl dir das auch deshalb damit du mal verstehst anhand dieses Beispiels Stress ist so, das baut sich auf.

00:11:55: Ja?

00:11:56: Da haben ganz andere Themen jetzt gleich mit etwas zu tun was ich dir erzählen will wo es um eine Co-Regulationssituation geht.

00:12:03: Ende vom Lied war dass unser ältester Sohn den habe ich abgeholt und der stieg

00:12:07: hier total Fitt aus, der

00:12:09: war super drauf.

00:12:10: da hast du gemerkt okay Der is nicht krank sondern da scheint irgendwas anderes gerade loszusehen.

00:12:15: da gab's auch grad ein Wechsel in der Betreuungssituation In der Schule Und das hat anscheinend Stress ausgelöst.

00:12:22: Das ist gerade eine Strategie, um da so ein bisschen dem Leistungsdruck vielleicht auch zu weit gehen.

00:12:26: Und dann muss man natürlich irgendwie sensibel mit umgehen.

00:12:28: und gerade wenn man das Kind noch nicht so gut kennt, es ist völlig verständlich dass wir angerufen werden und gefragt werden ob nichts Sinn macht das Kind

00:12:34: abzuholen?

00:12:35: Und wird der Vorurzählung

00:12:37: andere Kinder waren krank?

00:12:38: Macht das ja auch total Sinn!

00:12:39: Ich habe dieses Kind also abgeholt und es wurde mir dann aber eben auch geschildert.

00:12:43: Der Eindruck ist die Augen seien rot, da ist irgendwas... ich hab relativ klar gesehen okay das Kind hat jetzt keine Benutentzündung sondern kann sein, ich hatte die Nacht vorher auch den Eindruck eratmet nicht so gut durch die Nase.

00:12:54: Da ist ein Verschnuppt sein und das ist mit dem Down-Syndrom einfach durch die physiognomischen Gesichtspfunkte gegeben, dass dann zum Beispiel Sekret sich mehr wieder zurückstaut bis zu den Augen und da die Augen dann einfach

00:13:06: auch gereizt sein

00:13:07: können.".

00:13:08: Und ich wollte das gerne innerlich abtun... Ich weiß, dass da keine Binderhautentzündung ist!

00:13:14: Dann habe ich dieses gesunde Kind zu Hause und ich merke auch es ist alles fein und irgendwann sagt mir das Kind das Auge krabbelt die ganze Zeit.

00:13:20: Und ich merke, es kommt eine Verunsicherung in mich rein und sehe aber auch dass das offensichtlich auch mit einer verstopften Nase zu tun haben muss weil da auch Sekret zu sehen war und kümmere mich darum.

00:13:29: Ich merke es kommen eine Verunsicherung in sich rein.

00:13:31: oh Gott vielleicht ist doch ne Binnertinstitution.

00:13:33: dann kann ich den morgen nicht geben und dann musste er hier bleiben und ist jetzt egal ob der an sich

00:13:38: fit

00:13:38: ist.

00:13:39: Und gleichzeitig gibt's aber die Stimme in mir die sagt du hast schon recht ihr ist ne älterliche

00:13:43: Expertise alles gut.

00:13:45: Jetzt kommt folgendes.

00:13:45: Ich wollte vor allem meinem Kind hilfreich sein und er hatte zu Hause noch homöopathische Augen tropfen, die in so einem Fall immer super gut helfen und ich wollte ihm einfach auch Erleichterung verschaffen

00:13:54: und habe ihn dann

00:13:55: hingelegt ins Bad mit dem Willen

00:13:57: ihm zu helfen

00:13:58: und da irgendwie was dran zu tun und zu gucken wie sich das entwickelt

00:14:01: bis zum nächsten Tag

00:14:02: weil wir das auf der Schule rechtsterweise einfach zugesagt

00:14:05: haben.

00:14:06: Und mein Kind legt sich auf den Boden und realisiert in dem Moment Ich soll auch getroffen kriegen, ganz doofe Situation.

00:14:12: Auf dem Rücken liegen ist schon mal immer eine doofe Situation.

00:14:14: ausgeliefert sein der andere macht das.

00:14:15: ich kann nicht einschätzen wann der Tropfen ins Auge fällt.

00:14:17: Das ist Stress für mein Kind.

00:14:20: und dass nach einem Tag wo ich schon früher abgeholt wurde wo offensichtlich in der Schule auch was nicht ganz cool für mich gelaufen ist und wie ich schon gezeigt habe ich hab ne Unenlose so es gefällt mir ja alles nicht.

00:14:28: Das heißt also bei meinem kind richtig viel los!

00:14:30: Und wenn wir jetzt auf die Idee gucken von Selbst- und Co-Regulation dann werden wir sehen da treffen zwei gänzlich unterschiedliche

00:14:38: Stresssysteme aufeinander

00:14:40: Mit einem Geschichtspunkt, der sie eben verbindet.

00:14:42: Und das sind diese Augen die tropfen bekommen sollen.

00:14:46: und ich hatte kurz den Impuls meinem Kind die Arme fest zu halten und sagen pass auf wir kriegen das jetzt hin Ich beruhig dich du bleibst jetzt hier ich halte dich fest ich mach das schnell und dann ist es vorbei.

00:14:58: Und da habe ich zum Glück die Tür gefunden

00:15:01: Die Tür zu dem Raum zwischen Reiz und Reaktion Die Tür zu mir selber, mit dem Erleben dieses Tages.

00:15:08: Mit dem Abholen und ganz viel darüber nachdenken wie die Schulsituation des anderen Kindes gerade ist.

00:15:13: Dass das so eine weite Fahrt ist, das Kind abzuholen wenn da was ist.

00:15:16: Das ich es gemein finde dass das System uns nicht nachgegeben hat obwohl wir dann eine strukturelle Belastung haben.

00:15:21: Dass sich das jetzt auch noch zeigt in einem Supergau usw.

00:15:24: Das sind mir alles da und in meinem Kind ist der ganze Stress

00:15:26: der Schultagsdach.

00:15:28: Und ... In dem Moment habe ich gemerkt okay

00:15:31: Warte mal,

00:15:31: aber hier geht's grad rum.

00:15:33: Ich mach das hier weil ich meinem Kind was hier liegt auf dem Boden... ...was mir tatsächlich in den Moment ja quasi wie ausgeliefert ist,...

00:15:39: ...weil es dem besser gehen soll.

00:15:41: Soll kein krabbelndes Auge haben, woher es auch immer gerade kommt!

00:15:44: Und ich hab meinen Arm wieder runtergenommen und er hat gesagt weißt du was?

00:15:49: War mal kurz uns entspannt.

00:15:51: Du hast doch gesagt dein Auge krabbelt und ich würde dir jetzt gern helfen.

00:15:53: wollen wir das machen.

00:15:54: Mein Kind nickt und sagt Ja.

00:15:56: Ich sag okay was brauchst du denn

00:15:57: grade?!

00:15:58: Damit du das gut erträgst, dass ich dir jetzt Tropfen in die Augen mache.

00:16:02: Ah dann brauche ich mein Kuschelschwein!

00:16:03: Okay wir haben das Schweinekuscheltier geholt.

00:16:05: er hat es auf den Bauch

00:16:06: gelegt und habe gesagt okay ist es okay für dich wenn du die Arme einfach entspannt neben dir liegen lässt?

00:16:10: weil dann hab' ich nicht das Gefühl mich um deine arme kümmern zu müssen?

00:16:13: ja ok gut dann schlafen

00:16:14: die Armee jetzt an deiner Seite.

00:16:16: Willst du zählen bis sich die Tropfen reinmache?

00:16:18: Ja finde ich gut Ich zähle Ok

00:16:20: drei zwei eins Und ich habe beide Augen getropft und

00:16:23: das war überhaupt kein Problem.

00:16:26: Und ich erzähl dir das, weil ich manchmal darüber hinweggehe und vergesse wie stolz ich darauf sein kann dass sich das kann.

00:16:33: Weil ich eben auch weiß dass es schon Situationen gab in meiner Mutterschaft in denen mir das nicht gelungen ist.

00:16:38: In der ich die Tür zum Raum nicht gefunden habe, in der ich eine existenzielle Not in einer Situation gespürt hab wie Tropfen zu verabreichen und dass das jetzt passieren muss und wir das jetzt erledigt haben müssen die nichts mit der Situation an sich zu tun hat.

00:16:51: Wirklich gar nicht so!

00:16:53: Und vielleicht wenn du das heute hörst Mag ich dir einerseits damit total Mut machen?

00:16:58: Ich mag dir sagen, guck mal.

00:17:00: Ja es wird ein Mente in deinem Leben geben, da läuft's doof!

00:17:03: Da findest du die Tür zu dem Raum nicht und da lässt du dich verleiten irgendwas zu deinem Kind zu sagen, dich irgendwie zu verhalten oder irgendwas zu tun was du im Nachhinein nicht gut findest.

00:17:13: Fair enough passiert ist normal.

00:17:15: Ist einfach auch irgendwann mal genug des Stresses und mehr können wir nicht ertragen.

00:17:19: und dann passiert sonst dass wir nicht in der Hand habe sind wie wir da sein wollen.

00:17:23: Und ich will dir aber Mut machen, dir zu sagen, wenn wir die Prozesse dahinter besser

00:17:27: verstehen.

00:17:27: Wenn wir uns besser dahinter verstehen und wissen

00:17:30: aus welchem Bedürfnis heraus was gerade unerfüllt ist wie

00:17:32: Stress

00:17:32: empfinden.

00:17:34: Dann können wir uns jetzt besser kümmern!

00:17:35: Wir können uns kümmern um uns, um das Kind gegenüber und wir können den Raum dafür schaffen dass da grad gar nichts wildes passiert.

00:17:42: Dass sich all das was da gerade da ist einfach mal grad beruhigen kann für die Aufgabe die jetzt dran ist.

00:17:47: Das fühlt sich in dem Momenten wo es gelingt und vor allem in dem momenten wo das das erste Mal gelingt echt mörgerscheinend Und das habe ich in diesem Moment im Badezimmer auf dem Boden auch nochmal gespürt.

00:17:57: Das Loslassen,

00:17:59: Vertrauen

00:18:00: der schönere Zugang zu Möglichkeiten ist als das Wollen, dass Unterkontrolle haben und aus Not heraus erklären müssen.

00:18:10: Ich erzählte das weil ich dir sagen möchte es geht!

00:18:12: Es geht, dass du als Mama da sein kannst mit all den Dingen die dich beschäftigen – mit dem Außen, mit den Kindergärtnerinnen, den Nachbarn Schwiegereltern, wie ihm auch immer in deinem Kopf der in irgendeiner Art und Weise gerade etwas ausdrückt.

00:18:26: Woher du trotzdem nicht mit hundertprozentiger

00:18:28: Sicherheit

00:18:29: weißt was

00:18:29: er fühlt?

00:18:31: Es geht dass wir da mit den Kontakt kommen was unser eigenes

00:18:33: Gefühl daran gerade ist

00:18:35: das was wir grad glauben was wir denken was wir fühlen und was sich darin ausdrückt die wir grade vorhaben

00:18:41: uns zu verhalten.

00:18:42: Und es geht dass Wir

00:18:43: das umschreiben können!

00:18:44: Es geht Dass wir den Stress dieser Dinge bearbeiten können.

00:18:48: ja natürlich

00:18:49: Strukturell, wenn du das noch nicht oft für dich erlebt hast oder noch nicht so gut hereinfindest dann ist es supergut ins Coaching zu gehen und dich

00:18:55: einfach unterstützen

00:18:56: zu lassen.

00:18:56: Hinzugucken was dir gerade so schwer macht dazu sein für dein Kind und für dich selber Und da die größeren Themen dahinter zu bewegen und dadurch wieder eine Entlastung

00:19:05: zu schaffen Das

00:19:06: ist total gut!

00:19:07: Und dann passiert dabei was?

00:19:09: Und das sage ich jedem Klienten der zu mir kommt im ersten Gespräch auch immer und immer wieder Im Idealfall mache ich meinen Job so gut Dass du mich danach nicht mehr brauchst.

00:19:19: Und das meine ich ernst!

00:19:21: Zweihundert Prozent dich ernst, meine ich dass.

00:19:23: Ich freue mich über jeden der mal wiederkommt weil da eine wirklich ungeplante Lebenserausforderung plötzlich ansteht und man merkt boah dafür bin ich noch nicht gewappnet.

00:19:31: hey viel free.

00:19:32: ich freu mich total Gesichter wieder zu sehen keine Frage.

00:19:36: aber am meisten freue ich mich wenn das was du als Ziel hattest was sich verändern soll was ich anders anfühlen soll im gleichen Alltag, der immer noch die gleichen Herausforderungen hat.

00:19:46: Wenn das

00:19:46: in Veränderung

00:19:47: gerät und es dir daran gelingt, dass

00:19:49: auch zu spüren...

00:19:51: wenn es

00:19:52: dir gelingt durch jede Coaching-Session,

00:19:54: die du mit mir machst, zu merken, boah!

00:19:57: Ich kann das Gefühl benennen, ich kann's verstehen, ich kannst zulassen, ich kanst mir erlauben, dass ist da ist und ich kann dann entscheiden

00:20:05: wie ich das Vorzimmer verlasse?

00:20:08: Wie ich reagiere?

00:20:10: Wer ich da sein möchte.

00:20:11: Und das

00:20:13: ist ein Geschenk.

00:20:14: Ich kann dir das

00:20:15: wirklich nur in aller Tiefste meines Herzens sagen, es

00:20:17: ist sein Geschenck!

00:20:19: Es ist ein geschenk, in dem Moment diese Befriedigung zu fühlen von ach guck

00:20:23: mal... ich kann doch aus

00:20:25: ganz viel Liebe, aus ganz viele eigene Ruhe und Sicherheit heraushandeln aber ich

00:20:29: zwinge mich nicht dazu.

00:20:31: Ich zwingte mich nicht zur

00:20:32: einer Gelassenheit die da einfach gerade nicht ist?

00:20:35: Ich zwäng mich auch nicht zu einer Ruhe und zu

00:20:36: einem verständnisvollen

00:20:39: Lächeln, was nur überdeckt das da eben Dinge in mir rumoren.

00:20:43: Das da ganz viel los ist!

00:20:46: Dem sich keiner angenommen hat, was keiner sieht selbst wenn er dir lang genug ins Gesicht guckt.

00:20:52: Weil auch die anderen nur sehen können mit was du selber in Kontakt gerätst.

00:20:57: Ich glaube, wenn ich dir

00:20:58: eine gute Sache mitgeben müsste dann ist es die Zuversicht dass du morgen nicht mehr die sein muss, wie du dich heute empfindest.

00:21:06: Wenn du das Gefühl hast ausgeliefert zu sein, wenn du das Gefühle hast – ich habe es nicht gut gemacht!

00:21:11: Ich bin nicht liebevoll genug als Mama, vielleicht so rupig gewesen, ich war unfair in einem Geschwisterstreit.

00:21:19: Dann mag ich dir sagen, du kannst morgen schon ganz anders über dich denken, indem du das was da los ist wirklich annehmen kannst und zwar nicht über die erzwungene Annahme von «ich nehme jetzt an», dass ich gerade wütend war».

00:21:34: sondern dich ergründest, dir wirklich auch selber zuhörst darum, warum es dazu gekommen ist.

00:21:39: und da geht es nicht ums Rechtfertigen.

00:21:41: Es geht nie ums rechtfertigen!

00:21:43: Es geht um Selbstverständnis, es geht um Empathie – und es geht darum eine EmpathIE mit sich zu haben und es immer noch falsch finden zu dürfen.

00:21:50: Und aus dem Falsch heraus selber festzulegen was dein besser ist, selbst festzulegen wie es nächstes Mal besser gelingen kann und vor allem dir dahingehend zuzuhören was für Bedürfnisse in dir gerade verletzt sind.

00:22:05: Vielleicht gibt es dann auch ein Gespräch, was du mit jemandem führen musst und was du noch nicht geführt hast.

00:22:08: Vielleicht gibt das da

00:22:10: auch gerade

00:22:11: einen Ärger den du einfach nur dich loslassen konntest?

00:22:14: Vielleicht gibt's da auch nacharbeiten aus einer Angst oder eine Berührung einer Angst die schon viele Jahre zurückliegt, die mit der Situation nichts zu schuhen hat und die trotzdem sich kurz wach gerüttelt fühlt in der Situation von heute?

00:22:26: Es gibt so zahllose Gründe warum wir unangenehme Emotionen erleben die uns in Stress verfallen lassen.

00:22:35: Und wenn ich dir eins mitgeben mag, dann dass es immer gute Gründe sind.

00:22:40: Dahinter steckt immer etwas was du eigentlich für dich wolltest oder brauchtest, dem gerade noch nicht genügend Raum und Zeit gescheckt werden konnte.

00:22:49: Ich kann nur dann co-regulieren, wenn ich da bin – so wie ich da ben!

00:22:55: Vielleicht auch mit meiner Wut?

00:22:58: Aber eben dafür die eigene Verantwortung

00:23:00: übernehme.".

00:23:02: Nicht das eine Stresssystem, mit dem anderen in Verbindung treten lasse über einen kleinen gemeinsamen Momentumträger sondern Wahrnehmer was meins darin ist.

00:23:13: Und dann ist es nämlich auch möglich dem anderen anzubieten hey guck mal ich merke gerade was da los ist.

00:23:18: Das hat nichts mit der Situation

00:23:19: zu tun.

00:23:19: Ich merke dass es unangenehm und anstrengend für mich ist.

00:23:22: aber

00:23:22: Für diesen moment wo ich dir begegne bin ich erstmal damit wird das hier klären das zur Priorität machen was hier grad stress den Wutanfall im Drogeriemarkt auf dem Fußboden von der Tonifigur.

00:23:35: Damit der andere vielleicht aussagen kann, hey ich hätte einfach gern was gebraucht, was mich gerade was mir Freude macht!

00:23:41: Um dann festzustellen Hey und vielleicht ist es nicht die Tonifikur sondern vielleicht erfahrt das wir gute Zeit miteinander verbringen gleich zusammen ein Hörspiel hören und einfach nach Hause gehen können brauchst du vielleicht einfach grad das gute Gefühl auch entspannen zu können.

00:23:55: wie kriegen wir das hin?

00:23:57: Und während ich das erzähle, kommt gerade Stress

00:23:59: in mir auf.

00:24:00: Weil ich merke...

00:24:01: Ich habe mittlerweile natürlich

00:24:02: ein Kind

00:24:03: was zehn Jahre alt ist.

00:24:05: Mein Kind mit Down-Syndrom ist immer noch relativ nonverbal und auch mein anderes neurodivergentes Kind ist nicht unbedingt immer zugänglich für meinen Lieblingsweg der Kommunikation und Sprache.

00:24:14: Und

00:24:15: ich krieg kurz Stress damit es sich denke, ich weiß

00:24:17: nicht wo du stehst!

00:24:18: Ich weiß nicht wie alt dein Kind ist wenn's im Wudernfall hat, ich weiss nicht welche Kapazität es hat in Verhandlungen mit dir einzutreten Und ich kann dir nicht vorhersagen, dass du alles immer gleich richtig einordnen wirst bei deinem Kind und es für deinen Kind verbalisieren wirst, um dann auch Stress gehen zu lassen.

00:24:37: Aber weißt du?

00:24:38: Eigentlich ist das eben gar nicht notwendig!

00:24:41: Ich habe auch mein sehr nonverbales Kind – und mein noch nicht geistig reiferes

00:24:47: Kind –

00:24:48: irgendwann immer besser begleiten können in Situationen, denen es emotional disreguliert war, weil ich mich zuerst um mich gekümmert.

00:24:57: Und vielleicht braucht es nur diese eine Metapher, die dir das nochmal deutlich vor Augen führt.

00:25:02: Wenn wir in einem Flugzeug setzen und die Sicherheitseinweisung hören für den Notfall dann ist Einsatz immer ganz relevant.

00:25:09: Bei einem Unterdruck und der Notwendigkeit Sauerstoffmasken zu brauchen setzt du deine zuerst auf bevor du anderen hilfst.

00:25:17: Das stimmt weil ich im Zweifelsfall nicht mehr hilfreich sein kann wenn ich nicht auf mich achte.

00:25:24: Ich wünsche dir dass du in der nächsten Situation In der dein Kind das reguliert ist oder du und deshalb nicht den genügenden Raum geben kannst, um Dinge ruhig entspannt oder mit viel Zeit ablaufen zu lassen.

00:25:37: Du einmal den Schlüssel in das Schloss steckst von dieser Tür.

00:25:41: Von dem Vorzimmer zu deiner Reaktion, die jetzt folgen wird – und einfach mal kurz hinspürst….

00:25:47: Was ist es eigentlich gerade was mich so aus der Bahn wirft?

00:25:50: Warum nimmt meine Handlung gerade so ein Tempo an?

00:25:53: Warum ist dahinter so ein Druck, warum fühle ich mich so wenig wertgeschätzt ausgeliefert traurig, frustiert oder genervt.

00:26:03: Und das dann für den kleinen Moment in dem du es entdeckst hinter der Tür einfach wahrzunehmen, dann mal tief durchzuatmen –

00:26:12: so wie du das an jeder Stelle hörst!

00:26:16: und mit dem Ausatmen mal gehen zu lassen okay da ist es grad meids um dann zu gucken wie du in der Situation da sein kannst, in der du gerade gebraucht wirst.

00:26:26: Ich wünsch dir ganz viel Freude beim Üben!

00:26:28: Ich wünsche dir immer mal wieder die Erkenntnis dass es gelingt – selbst wenn das auch immer noch mal scheitert.

00:26:34: Damit du die Zuversicht und den Mut behältst dran zu bleiben, es sozumachen wie es dir richtig erscheint und nicht so wie du dich ausgeliefert fühlst.

00:26:43: Alles Liebe für Dich.

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