#73 - Diagnostik
Shownotes
In der heutigen Folge möchte ich mittlere besprechen, was es bedeutet, einer mütterlichen Intuition zu vertrauen, wenn sie dir da zu rät festzustellen, dass es einen Unterschied gibt, zwischen deinem und dem der anderen. Ich teile heute meine Gedanken mit dir zum Thema Neurodivergenz und zur Herausforderung, die Eltern neurodivergenter Kinder in sich tragen, weil sie im Alltag so viel unsichtbar regulieren planen. Strukturieren, um die Sicherheit zu schaffen, die es ihrem Kind gut ermöglicht, in einem reizvollen und turbulenten Alltag teilzunehmen, wie alle anderen auch.
Viel Spaß beim Zuhören, Reinfühlen und Verstehen. Alles Liebe Ini
Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.
Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de
Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!
Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026
Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)
Instagram: @ausserordentlich_gluecklich
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00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei außerordentlichem Glücklich, dem Podcast über das echte Leben.
00:00:14: Seine Herausforderung und wie man das Glück darin findet!
00:00:18: Mein Name ist Inni Marcius.
00:00:20: ich bin Emotionscoachin und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie, dem Insta-Account & Blog.
00:00:31: In der heutigen Folge möchte ich mit dir darüber sprechen was es bedeutet einer mütterlichen Intuition zu vertrauen wenn sie dir dazu redet festzustellen, dass es einen Unterschied gibt zwischen deinem Kind und den der anderen.
00:00:47: Ich teile heute meine Gedanken mit dir zum Thema Neurodivergenz und zur Herausforderung die älter neurodivergenter Kinder in sich tragen weil sie im Alltag so viel unsichtbar regulieren planen strukturieren um die Sicherheit zu schaffen dies ihrem kind gut ermöglicht in einem reizvollen und turbulenten Alltag teilzunehmen wie alle anderen auch.
00:01:12: Viel Freude beim Zuhören, Reinfühlen und Verstehen!
00:01:26: Schön dass du da bist, dass du dir heute Zeit für diese Folge nimmst.
00:01:30: Ich möchte heute die Folge nutzen um mit dir über etwas zu sprechen was ich grundlegend feststelle und zwar sowohl in Bezug auf mein Kind mit Behinderung als auch auf Neurodivergenzen in unserer Familie.
00:01:44: Eine Diagnose ist, wenn man sie überraschend erhält.
00:01:48: Wie bei unserem ersten Sohn nach der Entbindung erst mal etwas was dich ganz schön umraucht.
00:01:53: Plötzlich ist da nicht mehr viel sicher.
00:01:56: die Sicherheit dessen wie das so wird Wenn du dein erstes Kind haben wirst, die es ganz schnell passe.
00:02:01: Und in diesem Moment kommen wahnsinnig viele Emotionen hoch wie Traurigkeit Angst Wut aber auch das Empfinden vielleicht was falsch gemacht zu haben an irgendeiner Stelle.
00:02:13: Wieso ist es denn gerade uns passiert?
00:02:16: Die meisten Eltern eines behinderten Kinders kennen diese Gedanken und diese vielfältigen und verschiedenen Emotionen.
00:02:23: Doch wenn du ein Kind bekommst, das erst einmal ganz normal zur Welt kommt, gesund ist, keine Auffälligkeiten hat – dann fühlt sich das erstmal nach der wohlig warmen Sicherheit der vermeintlichen Normalität an!
00:02:41: Wenn wir Normalität unseren Alltag bestreiten und an vielen Ecken und Enden immer wieder feststellen, dass die Dinge so anders sind als wir geglaubt haben das es laufen würde.
00:02:57: Und weißt du damit meine ich nicht, dass Eltern sein Grundsätzlich sich oft sehr davon unterscheidet welche romantisierende Vorstellung wie im Vorfeld davon haben sondern Ich meine wirklich einen Unterschied der uns nicht klar war Den Unterschied, wenn dein Kind so viel mehr weint als andere.
00:03:17: Wenn du soviel weniger Schlaf hast als andere Eltern!
00:03:23: Wenn du merkst, dass dein Kind oft so unruhig ist in allen möglichen Situationen beim Autofahren, beim Tragen gefühlt funktionieren all die Dinge nicht, die man doch immer wieder hört – das tragen die enge Bindung selber entspannt sein, damit das Kind entspannt seien kann.
00:03:43: Und plötzlich werden all diese Aussagen zum Hohen sie strenglich an – du kannst die kaum ertragen weil deine Ressourcen irgendwann einfach aufgebraucht sind!
00:03:53: Ich erinnere mich wirklich gut daran wie ich mit unseren Zwillingen eine Eltern-Kindgruppe besucht habe oder auch alleine die Rückbildung und den Raum immer wieder verlassen musste.
00:04:07: Und ich erinnere mich auch daran, während ich das gerade erzähle – wie ich bei unserem vierten Kind auch Rückbildungskurse und Eltern-Kind-Kurse besucht habe.
00:04:18: Und diese plötzlich ganz anders erlebt habe!
00:04:21: Und darin aber auch auf die ein oder andere Mutter getroffen bin, die ein Kind hatte, dass sich schwergetan hat….
00:04:28: Wenn ich heute mit dir über Diagnosen-und Neurodivergenzen rede ….
00:04:32: ja dann muss man nicht hinter jedem Gebüschengespänzt vermuten.
00:04:37: Doch das, worüber ich vor allem mit dir reden möchte ist diese Intuition die wir eben haben als Eltern – dieser älterliche Expertise, die die v.a.
00:04:47: darauf beruht dass wir eben Vierundzwanzig Sieben mit diesem Kind zusammen sind.
00:04:53: Während andere uns dann einmal am Tag in einem Kurs im Arztzimmer oder in der Physiotherapie einfach nur einmal erleben Und unsere Sorgen gern ein Stück weit von uns wegnehmen wollen und sagen wollen, ach das ist ganz normal.
00:05:10: Wenn ich heute diesen Satz ausspreche dann denke ich immer wieder was ist denn eigentlich normal?
00:05:16: Was ist denn dieses normal bedeutet?
00:05:19: Normal den ganz unbeschadet leicht füßig durchs Leben zu kommen oder eben auch immer aushalten zu können und zu müssen dass da Dinge schwer sind!
00:05:31: In welchem Rahmen, in welchem Maß ist das dann noch normal?
00:05:38: Und während ich es gerade schon aufspreche denke ich wenn der Begriff der Normalität so wankelmütig ist.
00:05:46: Das Spektrum da drin mal klein und mal groß Dann ist Normalität vieles aber nie sicher.
00:05:55: Ich habe mein Kind sehr häufig als unfassbar glücklich gut entwickelt, freudig, lebenslustig und mutig erlebt.
00:06:09: Und dass vor allem so lange es in unserem Kosmos im Kleinkindalter unsere Begleitung hatte, indem wir ganz schnell gelernt haben wie man das als Eltern halt so macht was für welches Bedürfnis steht.
00:06:24: Indem wir das dollmetschen konnten auch für andere Verwandte die zu Besuch kamen gesagt haben ist doch nicht so schlimm wenn der Mittagsschlaf mal ausfällt.
00:06:32: und wir wussten, Wir können dem jetzt nachgeben.
00:06:36: Weil wir glauben das diese Anpassungsleistung von ist doch nicht so schlimm wenn der Mittagschlaf mal auffällt für uns alle irgendwie gangbar ist.
00:06:43: und auch für das Kind Und in der Situation selber fällt das alles gar nicht so doll auf.
00:06:48: Doch wenn dann alle wieder gehen und du im Alltag bist Dann hebst Du mühsam und erschöpft all das wieder auf was irgendwo runter gefallen ist.
00:06:59: Ich glaube, das Schlimmste für Eltern von Kindern, deren Entwicklung an irgendeiner Stelle eine Unsicherheit in sich trägt oder bürgt ist dass sie nicht verstanden fühlen.
00:07:12: Und es ist deshalb so schlimm weil durch das sich nicht verstanden fühlen fängt unser Gehirn an sich orientieren zu wollen.
00:07:20: Es sucht nach dieser Messlatte der Normalität Nach diesem Spektrum der Sicherheit.
00:07:25: Ist das noch in Ordnung so?
00:07:27: Oder vielleicht nicht müssten wir da mal jemanden fragen, der sich damit auskennt?
00:07:32: Und wer kennt sich denn überhaupt damit
00:07:34: aus?".
00:07:36: Ich habe in den letzten drei Jahren festgestellt wie schwer es für neurodivergente Familien ist und vor allem für deren Eltern auf sich selbst zu vertrauen.
00:07:46: Und nicht durch das Unverständnis im Außen so viel Unverständnis mit sich selber zu entwickeln dass man ein Strauchelngerät... ...das man eben doch in Frage stellt, ob nicht die eigene Erziehung der eigene Blick aufs Kind irgendwie verkehrt sind und ob man da nicht einfach konsequenter sein müsste besser fördern müsste um das irgendwie so hinzukriegen wie alle anderen das hinkriegen.
00:08:13: Das erstaunliche ist dass ich in meiner Arbeit mittlerweile auch immer mehr mit ganz vielen neurotypischen Familien arbeite und zu tun habe Und immer wieder, wenn ich darauf treffe welcher Stress darin liegt in diesen Familien merke ich wir unterscheiden uns eigentlich alle gar nicht so sehr voneinander.
00:08:31: und dann frage ich mich immer vorsichtig wer sind denn diese alle anderen bei denen alles immer rund läuft?
00:08:38: Ich kann dir sagen ich habe sie über die wirklich große Vielzahl von Menschen, die ich begleiten darf noch nicht einmal kennengelernt.
00:08:45: Ich lerne Menschen kennen, die eine sehr große Anpassungsleistung vollbringen und die im Außen so wahnsinnig souverän wirken, da gelingt alles.
00:08:57: Und die darin kaum noch Kraft haben, denen es an einem wirklich freien und verantwortungsfreien Tag total schwer fällt, noch zu entscheiden was sie eigentlich grad gern möchten – wer sie so sind?
00:09:11: Was ihnen gut tun würde!
00:09:13: Nur ihm, weil Sie sich gerade gar nicht darum kümmern müssten ob jemand anders sich sicher fühlt, gut reguliert ist die Reize verarbeiten kann, die er um sich herum hat.
00:09:24: Diese älterliche oder auch mütterliche Intuition, die wir im Alltag haben ist ja manchmal einfach nur die Wahrnehmung und die Empfindungsgenauigkeit dass wir irgendwie merken so wie die Dinge sind oder wie wir sie handhaben führen Sie nicht dazu das es so ausgeht wie wir es erwartet hätten.
00:09:50: Und das mag einmal passieren und zweimal, dann ein drittes Mal.
00:09:56: Dann schaltet etwas an in unserem Gehirn der Generalisierungseffekt dieses unbewusste Erkennen eines Musters.
00:10:07: Dass es so viel mehr als eben nur eine gefühlte Wirklichkeit – eine Intuition oder ein Bauchgefühl – sondern es ist eine Beobachtung die wir selber gar nicht innerlich sofort festhalten können, denn unser Unbewusstes nimmt so viel mehr Information wahr im Alltag als wir selber überhaupt bewusst auf dem Schirm haben.
00:10:31: Und ja auch da heraus bildet sich eben ein Empfinden dafür ob das eigene Kind einen Unterschied aufweist – einen den wir vielleicht nicht benennen können!
00:10:43: weil wir dafür nicht den Namen haben, nicht das Handwerkszeug und vor allem aber auch noch nicht das Learning wie wir dem gut begegnen.
00:10:51: Ich erzähle dir das heute, weil ich mir so sehr wünschen würde für unsere gesamte Gesellschaft, dass wir wieder hellhörig und wach dafür werden, dass jemand etwas beobachtet – dass wir es eben nicht absprechen, dass Wir's nicht gleich von ihm nehmen wollen was da an Sorgen oder Ängsten ist indem wir sagen nach!
00:11:12: Das haben andere Kinder auch.
00:11:14: Oder nein, wenn da eine Diagnose im Raum stünde – sei es Richtung Autismus-Spektrum oder ADHS – dann sind doch die Menschen ganz anders!
00:11:25: Und doch das dient lediglich dem, dass unser Inneres immer Orientierung braucht und umso größer die Abweichung der vermeintlichen Norm ist, um so stärker die Orientierung, dass das das Spezifische daherkommen und aussehen einer spezifischen Diagnose sei.
00:11:45: Und wenn wir diesen Maßstab anlegen, an jede Beobachtung, an jedes Feingefühl von Eltern, an jeder Erschöpfung von Ressourcen – weil da so viel reguliert und begleitet wird – jedes Mal, wenn wir das tun, schrumpft das Selbstvertrauen der Eltern.
00:12:04: Jedes mal sinkt die Wahrscheinlichkeit, dass jemand den Mut fast wirklich hinzugucken wie es ihm oder ihr in der Situation gerade geht, was das betreffende Kind vielleicht gerade braucht.
00:12:20: Ich hatte erst in der letzten Woche ein spannendes Gespräch mit einer meiner besten Freundin die gleichzeitig eine wahnsinnige Kurifee in der Arbeit mit Kindern ist und wir haben uns nochmal über den Begriff von herausforderndem Verhalten unterhalten.
00:12:35: Er ist mittlerweile so sehr im Sprach gebraucht drin weil ich weiß dass das oft in Bezug auf Diagnosen, und zwar unabhängig ob sie hergeleitet sind durch angeborene Behinderungen oder auch durch Neurodivergenzen oder andere zugrunde liegende Ursachen.
00:12:52: Immer dann wenn wir den Maßstab einer Orientierung einer vermeintlichen Normalität einer Diagnose ansetzen stehen wir der Beobachtung im Weg die es ermöglichen könnte für alle darin ein leichteres Auskommen zu haben.
00:13:09: Ich kenne wirklich keine Familie, keine pflegenen Eltern die sich die Diagnose ihrer Kinder gewünscht hätten.
00:13:19: Die sich eine Entwicklungsverzögerung oder Störung oder eine Unnordivergenz herbeigesehnt hätten für ihr Kind.
00:13:29: Die meisten Eltern wünschen sich die Normalität vom Elternwerden, die in der alles glatt läuft ist das Normalmaß von hoch und tiefes gibt.
00:13:40: Sie wünschen es sich nicht und gleichzeitig sind sie an einem gewissen Punkt darauf angewiesen, mit einer Diagnose ein Stück weit wieder eine Klärung in etwas hineinzubringen.
00:13:54: Und es mag sein dass das Menschen gelingt ohne je eine Diagnese auszustellen oder anzustoßen oder zu haben.
00:14:00: doch für viele Menschen ist es eben eine Hilfe eine Erklärung zu bekommen und zwar gar nicht, weil so wie es weitläufig oft gedacht wird um eine Rechtfertigung zu haben für Verhaltensweisen sondern um eine neue Selbstverständlichkeit zu entwickeln.
00:14:22: Eine Selbstverständigkeit für sich als Eltern und ihre Kinder.
00:14:26: Wenn wir jetzt nochmal auf das Thema von herausforderndem Verhalten gucken denn geht es gar nicht so sehr darum dass wir das enden lassen damit das wieder angepasst sein unsere vermeintliche Normalität reinpassen kann, sondern dann geht es darum zu verstehen was dazu führt dass sich dieses Verhalten zeigt.
00:14:47: Verhalten ist immer das Ende einer Fahnenstange Verhalten is immer der Ausdruck eines Bedürfnisses oder unerfüllten Bedürfenisses und wir könnten dem besser begegnen wenn wir die Beobachtung, die Feinfühligkeit und die Intuition von Eltern erst einmal stehen lassen könnten.
00:15:09: Wenn wir als Zuhörer selber ertragen dass wir nicht wissen ob da vielleicht etwas ist was man rausfinden sollte oder ob das noch im Rahmen liegt Wir können nicht zu jedem Zeitpunkt der Normalität entsprechen.
00:15:25: keiner kann das Und trotzdem wünschen wir uns das so sehr, weil es sich so sicher anfühlt.
00:15:32: Doch Menschen die eben merken, dass ihre Normalität sich durchaus unterscheidet von der anderer – die brauchen die Sicherheit, dass sie sich das nicht einbilden und viele Eltern und Kinder verlieren Zeit, weil Ärztinnen, PädagogInnen, TherapeutInnen Erst einmal den Ball flach halten.
00:15:58: Und daran ist vieles total richtig!
00:16:02: Noch mal zurückzuschicken und zu sagen, beobachte wirklich, schildere mir mal genau was nimmst du da wahr?
00:16:08: Wie is euer Leidensdruck des Alltags Zuhause mit all der Regulationen oder Struktur die ihr schafft?
00:16:14: Das ist dienlich um gemeinsam herauszufinden ob da etwas ist Es allerdings sofort abzublocken aus einem Erfahrungswissen heraus das Doch normalerweise Kinder mit einer Diagnose sich ganz anders zeigen, verhalten oder aussehen.
00:16:32: Das ist nicht dienlich!
00:16:34: Es ist nicht dimmlich weil im Zweifelsfall Zeit verloren geht und Sicherheit innere wie äußere.
00:16:44: Zeit um schneller zu lernen und zu verstehen was das Kind braucht.
00:16:50: dass ich eben doch ein bisschen unterscheidet von anderen.
00:16:54: Zeit und Sicherheit die Eltern brauchen, um ihre Kräfte auch wirklich überzuhaben für ein Alltag.
00:17:01: Indem etwas sich unterscheidet, indem sie sich selber noch zusätzlich zudem das ihr Eltern geworden sind immer wieder neu orientieren müssen.
00:17:12: zu glauben dass Die Jagd nach Diagnosen Ein Trend wäre Blendet vollkommen aus.
00:17:21: Dass Menschen sich das nicht wünschen sich so sehr zu unterscheiden, aus der Norm herauszufallen.
00:17:29: Die Gefahr zu laufen, sich selber im Außen dadurch zu sehen, abgelehnt zu werden, unverstanden zu sein oder mehr Schwierigkeiten im Alltag zu haben – das wünscht sich doch keiner!
00:17:43: Aber eine Erklärung dafür?
00:17:46: Warum die wahrgenommenen Unterschiede und so sehr Schmerzen, warum wir so sehr an und selber zweifeln als Eltern, warum unsere Kinder ab einem gewissen Punkt so schwierig mit sich selbst zurechtkommen.
00:18:01: Dafür eine Erklärung zu suchen um Sicherheit zu fühlen das ist doch nachvollziehbar!
00:18:07: Am Ende des Tages geht es nie darum ob eine Behinderung sich a-typisch zeigt oder eine Neurodivagenz so wie wir uns das in unserem Klischeebilderbuch im Kopf vorstellen.
00:18:20: Eigentlich nur darum, sich im eigenen Körper in der eigenen Rolle, im eigenen Familiensystem, im eigenem Lebenskosmos wohlfühlen zu können.
00:18:33: Die Sicherheit zu haben dass wir so wie wir sind wirklich in Ordnung sind!
00:18:38: Mit allen Markellen Mängeln und Abweichungen die wir so in uns tragen – die Schönheit darin nicht zu übersehen das es eben auch etwas Schönes ist wenn wir uns unterscheiden Nicht alle dieser Norm entsprechen oder ihr versuchen entgegenzustreben.
00:18:57: Ich möchte dich in dieser Folge ermutigen, immer dann wenn Fragen in dir aufkommen eine Antwort zu suchen.
00:19:06: und ich möchte dich auch dazu ermutigend dass die Antwort anderer nicht die Richtige sein muss denn eine Antwort finden bedeutet meistens nicht das wir einfach hören wollen, dass alles schon gut ist.
00:19:21: Sondern das wir Dinge die für uns selbst nicht nachverziehbar sind in unser Klärber machen damit wir Frieden mit uns schließen können – mit dem wie das Leben eben es.
00:19:32: Nein!
00:19:33: Wir brauchen keine Diagnosen weder für uns noch für unsere Kinder aber wir brauchen Verständnis und Empathie für uns Selbst so wie wir sind ohne uns verbiegen zu müssen um in das Spektrum der Normalität reinfallen zu dürfen.
00:19:49: Ich wünsche dir also den Mut, so viele Menschen anzusprechen deine Beobachtung zu teilen wie es braucht damit du verstehst wo du stehst.
00:19:59: Und ich wünsche Dir ganz viel Milde mit Dir und Deinem Kind falls Dir ein Unterschied aufgefallen ist den Du bei anderen nicht wahrnimmst.
00:20:09: Alles Liebe und bis bald!
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