#72 - Dialog

Shownotes

In der heutigen Folge möchte ich mit dir über den Dialog sprechen. Das Miteinander ins Gespräch kommen über die Dinge, die uns selber betreffen.

Denn ich stelle fest, dass in der Bubble der pflegenden Eltern in letzter Zeit eine Entwicklung wahrzunehmen ist. Eine Entwicklung zur Gereiztheit, zur Provokation und zum Fragen stellen, die keine Antwort erhalten. Und deshalb möchte ich meine Gedanken mit dir Teilen zu der Frage: Wie können wir miteinander Lebensrealitäten teilen und wertschätzend auf Augenhöhe ein Leben führen, dass uns trägt und die Kinder, die wir begleiten.

Viel Freude beim Zuhören, Reinfühlen und Verstehen.

Alles Liebe Ini

Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.

Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de

Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!

Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026

Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)

Instagram: @ausserordentlich_gluecklich

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei außerordentlichem Glücklich, dem Podcast über das echte Leben.

00:00:14: Seine Herausforderung und wie man das Glück darin findet!

00:00:18: Mein Name ist Inimacius Ich bin Emotionscoachin Und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie, dem Insta-Account und Blog.

00:00:31: In der heutigen Folge möchte ich mit dir über den Dialog sprechen Das Miteinander ins Gespräch kommen Über die Dinge, die uns selber betreffen Denn ich stelle fest, dass in der Wabbel der fliegenden Eltern in letzter Zeit eine Entwicklung wahrzunehmen ist.

00:00:50: Eine Entwicklung zur Gereiztheit, zur Provokation und zum Fragen stellen die keine Antwort erhalten.

00:01:00: Und deshalb möchte ich meine Gedanken mit ihr teilen.

00:01:02: zu der Frage wie können wir miteinander Lebensrealitäten teilen?

00:01:09: Und wertschätzend Auf Augenhöhe ein Leben führen, das uns trägt und die Kinder, die wir begleiten.

00:01:18: Viel Freude beim Zuhören, reinfühlen und verstehen!

00:01:32: Schön, dass du dir heute Zeit nimmst hier zuzuhören Denn ich halte es überhaupt nicht für selbstverständlich.

00:01:39: Ich halte's nicht für Selbstverständlich weil wir so vielen Menschen in unserem Leben zuhören Die eigentlich gar nicht direkt um uns herum sind.

00:01:47: In meinem Job merke ich das natürlich sehr, weil ich ganz viel auf Social Media unterwegs bin.

00:01:51: Doch ich glaube dass auch unabhängig von meiner beruflichen Tätigkeit viele Menschen sehr viel auf social media unterwegs sind.

00:01:59: Viele Nachrichten hören, viel Radio hören ständig in Kontakt kommen – in Kontakt mit Meinung, mit Haltung, mit Aussagen und es wird immer schwieriger Fakten zu prüfen.

00:02:12: Es ist eine Aufgabe die wir hätten wenn wir sie denn übernehmen wollen.

00:02:15: Vielleicht sind wir da genau beim Kern dessen, worüber ich heute mit dir sprechen möchte.

00:02:40: Ein Stück weit, ein Gedanken von Verzweiflung.

00:02:49: Von so ist das jetzt wirklich?

00:02:51: Wollt ihr uns damit alleine lassen in sich

00:02:53: trägt?".

00:02:55: Und ich sehe das und merke wie etwas in mir natürlich anklinkend auch in meiner Rolle als fliegender Mutter – und ich denke Puh!

00:03:01: Das schon echt harter Turbakt, dass das so ist in unserer Welt….

00:03:05: und dann denk' ich … In meiner Welt erlebe es gar nicht... ...in der Art-und-Weise.

00:03:11: Ich kann anders Gedankliche und emotionale Konstrukt der anderen andocken.

00:03:18: Doch es ist nicht Deckungsgleich mit dem, was ich im Alltag

00:03:21: erlebe.".

00:03:22: Ich möchte dir ein ganz klares Beispiel machen – ich bin nun seit zehn Jahren pflegende Mama eines Kindes mit dem Down-Syndrom!

00:03:29: Die Frage von «Habt ihr's vorher gewusst?» habe ich in meinem Leben nur so häufig gestellt bekommen, dass sich sie immer noch an einer Hand abzählen kann.

00:03:38: Und dabei bin ich gerade auch an der Frühenszeit mit Tilly sehr öffentlich aktiv gewesen.

00:03:44: Und einer der Gründe, weshalb mir die Frage wahrscheinlich nicht so häufig gestellt wurde ist das ich offen darüber gesprochen habe dass mich die Diagnose meines Kindes überrascht hat.

00:03:56: Gestern Abend hat mich diese Frage und dieser Gedanke nicht richtig losgelassen.

00:04:01: es hat mich nicht los gelassen weil ich immer wieder mal auf Aussagen treffe immer gleich so stark verurteilen.

00:04:15: Und ich verstehe den Teil der Verurteilung darin, der auch mich verletzt, wenn ich die Frage gestellt bekomme.

00:04:22: Doch das es mich verletszt hat etwas mit mir zu tun!

00:04:27: Das es mich verletzt lässt die Frage in mir anklingen?

00:04:32: Hätte ich mich anders entschieden, wer nicht es vorher gewusst hätte?

00:04:37: Es gibt den Anteil in mir, der sich dessen nicht sicher

00:04:41: ist.".

00:04:42: Ja, ich habe auf dem Weg zu meinem ersten Kind sehr lange mit meinem Mann gebraucht.

00:04:48: Wir haben Kinderwunschbehandlungen hinter uns, wir haben einen langen Weg des Hoffens und Bangs und immer wieder einfach so versuchen es hinter

00:04:56: uns.".

00:04:57: Und als wir schwanger waren – und ich hab das schon häufig erzählt aber vielleicht lohnt es sich an der Stelle das nochmal zu erwähnen – hatten wir das große Glück einer guten Gynäkologin die mich betreut hat!

00:05:09: die in der neunten Schwangerschaftswoche den Herzschlag gehört hat.

00:05:12: Alles war so weit in Ordnung und die in den Raum gestellt hat, dass man ... Die Möglichkeit hat, die Nackenverhalte zu messen.

00:05:20: Bis zum damaligen Zeitpunkt meines Kinderwunsches war mir das überhaupt nicht geläufig!

00:05:25: Ich hatte davon keine Idee... Und sie hat mir erklärt was Halbmannstut.

00:05:30: Sie hat mir gleichzeitig erklärt, wissen Sie ich begleite hier Mütter?

00:05:35: Die haben es

00:05:36: getan?!

00:05:37: und hatten eine Angst erfüllte Schwangerschaft, die sich bewahrheitet hat in einem Kind mit Behinderung, mit dem sie sehr gut zurechtkommen.

00:05:44: Ich habe Mütter begleitet, die eine angsterfüllte Schwangerschaft hatten und ein gesundes Kind zur Welt gebracht haben Und ich habe Mötter, die es auf sich haben zukommen lassen.

00:05:56: Wir sind damals nach Hause gegangen Mit einem Flyer über die Möglichkeit von Frühdiagnostik An mit der guten Empfehlung von ihr.

00:06:06: Sie dürfen das frei entscheiden, wie sie diese Schwangerschaft erleben möchten.

00:06:12: Wir saßen lange in unserer Küche und haben lange darüber diskutiert – ich habe eine Entscheidung getroffen!

00:06:18: Ich habe die naive Entscheidung getroffene von «Es wird schon gut werden».

00:06:24: Ich vertraue dem Leben, dass wir jetzt die Möglichkeit haben dieses Kind zu bekommen.

00:06:30: Und ich halte es nicht für richtig anhand meines inneren Wertekompasses dieses Kind auf eine Bewertungskala zu legen, wenn es doch schon so schwer war überhaupt dieses Kind zu bekommen.

00:06:44: Es darf kommen wie es

00:06:45: will.".

00:06:46: Und ja dann hat uns das Down-Syndrom überrascht weil wir wirklich keine vorkenntliche Diagnostik gemacht haben.

00:06:53: Ich glaube dass in der Frage habt ihr es vorher gewusst?

00:06:59: Jemand manchmal sehr impulshaft ungefiltert genau das über sich preisgibt was mich Im Zuge dieser Entscheidung auch beschäftigt hat.

00:07:11: Bin ich dem gewachsen?

00:07:13: Wie sehr Angst macht es mir, ein Kind mit Behinderung loszuziehen?

00:07:16: Viel Idee habe ich davon wie Menschen mit Behinnerungen in der Gesellschaft akzeptiert und begleitet werden!

00:07:24: Wie viel Idee habe Ich davon, wie ich als Mutter, als Mensch eines Kindesmitbehinderungs meinen Platz in ihrer Gesellschaft haben und halten

00:07:32: darf?!

00:07:34: Und soll ich dir was sagen?

00:07:35: das sind?

00:07:36: berechtigte Fragen unserer Identität.

00:07:39: Sie sind berechtigt, weil sie Angst machen über unseren sozialen Status darüber wer wir sind und wer wir bleiben können und wer für unser Kind sein wollen.

00:07:48: Und dass die Frage kommt hat viel weniger damit zu tun meinem Kind seinen Wert abzusprechen Die mögliche Lebensqualität als Kind mit Behinderung oder auch die möglicher Lebensqualität meiner Identität und Mutterschaft.

00:08:07: Denn erwiesender Maßen haben Aussagen einen größeren Eigenanteil in sich als den Fremdanteil, da sagt jemand etwas aus sich heraus!

00:08:22: Und er sagt nicht wie konntest du dieses Kind nur zur Welt bringen?

00:08:26: sondern er sagt hast Du es vorher gewusst?

00:08:31: Und es impliziert vielleicht ganz viele mögliche andere Fragen und Perspektiven.

00:08:37: Auch die Frage nach, bist du so viel moralisch stärker als ich?

00:08:44: Teilen wir das gleiche Wertesystem!

00:08:47: Kann ich Würde so sehen wie Du oder bin ich vielleicht zu ängstlich vor dem was es mit mir in der Gesellschaft

00:08:56: macht?!

00:09:00: Wir haben die Wahl, nach dieser Frage in den Dialog einzutreten.

00:09:05: Wir haben eine Wahl mit dieser Person ins Gespräch zu gehen, weshalb sie diese Frage umtreibt und

00:09:12: beschäftigt.".

00:09:14: Ich glaube ganz fest daran – und es ist Teil der Vision meiner Arbeit in der außerordentlichen Glücklicher Akademie -, dass wir in emotionaler Reife, emotionaler Selbstwirksamkeit eben dazu finden können, glücklich mit uns und unserem Leben zu sein.

00:09:32: Dass wir im Frieden damit sein können in Annahme wie die Dinge sind, die uns im Leben begegnen.

00:09:38: Und dass wir aus diesem Zufriedenglücklich-sein designn können, die Inklusion

00:09:45: voranbringen.".

00:09:47: Ich habe vor meinem Kind mit Behinderung nicht gewusst was es bedeutet pflegender Eltern zuteil zu sein!

00:09:54: Noch habe ich gewusst, was es für einen Menschen Mitbehinderung bedeutet sich in dieser Welt zu orientieren sein Platz zu finden oder seine Rechte einzufordern.

00:10:04: Ich habe es schlicht und ergreifend nicht gewusst.

00:10:08: Und ich höre immer wieder diesen Satz unserer Zeit man darf ja heute gar nichts mehr sagen!

00:10:14: Und er ärgert mich so massiv weil ich kein Verständnis dafür aufbringen kann dass man nicht in die Bereitschaft eintreten kann etwas zu sagen, was der eigenen Haltung in dem Moment entspricht um festzustellen dass diese Haltung angreifbar sein darf.

00:10:34: Dass sie Kritik erfahren darf und sich aus der Reaktion meines Gegenübers für mich neu justieren darf ob ich die Person mit dieser Haltung bleiben möchte oder ob ich mich dafür öffne gar nicht meinen Werten entspricht und ich mir dessen einfach nur nicht bewusst war, weil ich die Erfahrung noch nicht gemacht hatte auf die Reaktion meines Gegenübers zu stoßen.

00:11:02: Inklusion bedeutet Lernen – miteinander lernen!

00:11:07: Lernen dass wir individuell sind, lernen es auszuhalten und zu tragen das was uns betrifft, aus uns kommt und nicht aus dem was das Gegenüber in unser Zeug hat.

00:11:20: Ich sehe in letzter Zeit Inhalte Reels Aussagen darüber, wo man am System gescheitert ist.

00:11:29: Und ja ich kann dir sagen wir haben auch ein zweites neurodivergentes Kind mit dem wir auch gerade am System scheitern.

00:11:37: Wir scheittern daran dass es Regularien gibt und wir gerne eine Individuallösung hätten und wirklich die Regularien einfach sagen so ist das aber!

00:11:46: Während die Menschen, die dahinter sind immer noch für uns erreichbar sind.

00:11:51: Und ich will niemals den Willen verlieren, die Menschen dahinter zu erreichen.

00:11:57: und wenn ich sie nur dazu erreiche dass Sie sagen Ich verstehe genau worum es Ihnen geht!

00:12:03: Ich habe gerade noch keine Handhabe Denn das ist der Beginn von Inklusion Das ist das hineintragen der Haltung von.

00:12:13: Ist dieses Regelwerk okay?

00:12:15: Oder brauchen wir eine Dehnung der Regel?

00:12:17: Brauchen wir eine Richtlinie?

00:12:20: Schaffe ich die Bereitschaft im Gegenüber, dass sie Regeln verteidigt?

00:12:25: Dass es anerkennt das mein Bedarf und mein Wunsch gerechtfertigt sind.

00:12:30: Und schaffe ich es dadurch, daß die Person anfängt selber das Regelwerk zu hinterfragen Es an Stellen zu spielen, an die ich gar nicht herantreten kann.

00:12:42: Ich Erlebe in letzter Zeit so viel ungefilterten Frust.

00:12:48: Ich erlebe eine Verstärkung des Rechtsrucks, den wir ganz indiskutabel gerade hier erleben in unserem Land und die Verstärke passiert durch die Menschen selbst, die Inklusion verteidigen

00:13:04: wollen.".

00:13:06: Und ich glaube das ist hochgradig unbewusst passiert denn wenn ich mir vorstelle dass das bewusst passiert macht es das noch schlimmer.

00:13:14: Es werden unbewusst Aussagen darüber getätigt, dass das eben unsere neue Gesellschaft ist.

00:13:19: Die nicht sieht was wir Menschen mit Inklusionsbedarf oder unsere Kinder eben benötigen.

00:13:25: und dadurch schaffen wir Verhärtung im Diskurs Wir schaffen keinen Dialog.

00:13:33: Im Zweifelsfall erreichen wir nicht mal die Außenseite sondern wir erreichen nur die Menschen innerhalb des gleichen Lebensrealitätsraums.

00:13:43: Und in diesem Raum entsteht eine Atmosphäre der Verteidigung des Gereiztseins.

00:13:50: Der Verachtung darüber, dass das System und all die Menschen, die es mit aufrecht erhalten sich moralisch und ethisch so falsch verhalten.

00:14:00: Und verstehe mich nicht falsch!

00:14:01: Es geht nicht darum, dass ich auch sehen würde, dass unser System so gebaut ist, dass es moralisch an ganz vielen Stellen noch falsch

00:14:09: entscheidet.".

00:14:11: noch nicht das Erfahrungslernen in sich hineingebracht hat, neue Wege zu finden.

00:14:16: Das sehe ich!

00:14:17: Ich bin dessen nicht blind.

00:14:20: Doch ich sehe eben auch, dass wenn wir aus dem Bedarfskreis derer die Inklusion brauchen mit einer gewissen Überheblichkeit ablehnenden Grundhaltung einer Verachtung auf das System und auf die Menschen darin gucken, Passiert rein emotional gesehen etwas, was im ersten Moment gut tut.

00:14:43: Im ersten Moment tut es total gut uns über andere Stellen zu können verbal außerhalb der Situation im Nachgang reflektiv und es tut gut die zu sein, die sich dann moralisch und ethisch höher stellen können.

00:14:59: und soll ich dir sagen warum ist das tut?

00:15:01: Weil wir uns im Vorfeld im sozialen Status verletzt gefühlt haben.

00:15:06: Wir haben uns heruntergesetzt, gefühlt.

00:15:09: Und unser Inneres ist sehr mächtig zuverlässig und weise – es stellt das Gleichgewicht wieder her!

00:15:17: Doch für mich ist die Frage, wie möchte ich das gleiche Gewicht herstellen?

00:15:23: Ich möchte lieber Gandhi sein als der Panzer.

00:15:27: Ich möchte lieber friedfertig darauf hinweisen, dass es so nicht weitergehen

00:15:32: kann.".

00:15:34: Ich möchte im Dialog bleiben mit Menschen, die eine Erfahrung mit mir machen können.

00:15:40: Mit meinem Lebensraum als pflegende Mutter!

00:15:44: Die eine Erfahrung machen kann mit meinem Kind – das manchmal überfordert ist an Reizen, dass mal herausforderndes Verhalten zeigt.

00:16:01: emotionale Eigenverantwortung gefordert ist, besser im Blick zu haben wie ein Miteinander gelingen kann.

00:16:08: Und das kann ich nicht wenn ich rausgehe aus der Situation mit Ärger sie mitnehme und dann ins Außentragen und sagen Wie kann man nur?

00:16:18: Sondern das kann Ich indem ich mir meine eigenen Werte und Stärken bewusst werde und Sie transferiere.

00:16:27: Ich muss nicht kämpfen!

00:16:29: Ich muss für Verständigung sorgen Und ich muss dafür den Mund aufmachen.

00:16:34: Ich muss vielleicht auch lernen, meine eigene Angst vor Ablehnung zu überwinden um das hinzubekommen.

00:16:41: Um eben nicht in Überheblichkeit, Ironie und Zynismus zu verfallen!

00:16:46: Wir haben nur einander.

00:16:48: Wir haben diese eine Welt.

00:16:51: Und wir haben dieses eine Leben, um zu der Person zu werden die wir wirklich sein wollen.

00:17:00: auch über dieses Thema gesprochen und wir haben diskutiert, und diskutiert indem wir grundlegend erstmal der gleichen Meinung sind.

00:17:07: Wir haben einfach immer noch mal neue Aspekte in jeden Gedanken reingebracht Und irgendwann habe ich gesagt Ich hab das Gefühl, ich habe einen so großen Antrieb in mir Menschen dahin zu bewegen In diese emotionale Reife einzutreten.

00:17:24: Natürlich habe ich die.

00:17:25: Das ist mein Beruf!

00:17:27: Und vielleicht ist es sogar mehr als dass.

00:17:29: Vielleicht ist es meine Berufung, vielleicht fühle ich mich wirklich dazu berufen Menschen das an die Hand zu geben damit sie aus Eigenverantwortung heraus einen Frieden in die Welt tragen können.

00:17:42: Ja wir können uns darüber aufregen wenn Menschen erstmal plump und impulsiv auf uns in Situationen reagieren indem wir unsere Kinder begleiten und die sich eben als neurodivergent oder behindert erweisen.

00:17:57: Wir können vor allem aber entscheiden wie viel Raum wir dafür lassen, dem dann auch wirklich zu begegnen.

00:18:04: Nicht in Verteidigung zu verfallen sondern wahrzunehmen was wir da spüren und die Frage zurückzugeben von Ich bin mir nicht sicher ob ich sie gerade verstanden habe.

00:18:16: Ich hab das Gefühl wahrzulegen dass Sie grade nicht gut mit mir umgehen!

00:18:21: Ich fühl mich verletzt durch Ihre Aussage Und zwar nicht um den anderen zu beschämen aber um vielleicht ihm wach zu machen eine Scham darüber zu empfinden, falls sich die Person selber gerade gar nicht wertkongruent verhalten hat.

00:18:36: Um mir die Möglichkeit zu geben etwas verändern zu

00:18:39: dürfen.".

00:18:41: Und wenn man sagt heute Morgen, dann geht es ja eigentlich darum, Inni der bessere Menschsein zu wollen.

00:18:48: an beiden Standpunkten und Ja ich glaube genau darum geht es in unserer Gesellschaft Der bessere Menschen sein zu wollen und zwar nicht indem ich dem anderen aufzeige Ich bin besser als du sondern indem ich besser bin als gestern, indem mich eine Erfahrung zu einem Lernfortschritt für mich bringe.

00:19:08: Indem ich etwas integriere was es anderen ermöglicht, besser mit mir in Kontakt zu bleiben und zu sein.

00:19:15: Dafür muss sich nicht ständig nachgeben, sondern dafür muss ich mit dem anderen im Austausch bleiben.

00:19:21: Ich muss am Dialog bleiben können.

00:19:24: Die Erzählte das heute so emotional aufgewühlt weil es mich wirklich bewegt Weil ich will dass diese Welt sich verändert, weil ich will das wir dazulernen.

00:19:35: Ich hatte letzte Woche nochmal ein Infogespräch zu unserer Emotionscoaching-Ausbildung und die Person hat mich gefragt, glaubst du, dass ich obwohl ich gar nicht den festen Willen habe als freie Coaching selbstständig zu werden einen Nutzen in dieser Ausbildung habe?

00:19:53: Und diese Person ist ganz viel im Thema Inklusion und Bildung unterwegs Die begrüßt gehen raus an dich, weiß dass du zuwärst und weißt wer gemeint ist.

00:20:02: Und ich habe ihr gesagt, Ich glaube das mit all dem Wissen was Du dann haben wirst Es dem möglich sein wird anderen die Tür zu eröffnen sich selber besser zu verstehen und daher raus frei zu entscheiden Wer sie wirklich sein wollen?

00:20:16: Ich mache die Ausbildung nicht um damit Geld zu verdienen!

00:20:21: dass was ich als Geschenk von Wissen irgendwann in mich aufnehmen durfte, was sich an andere Menschen weitergeben darf.

00:20:28: In der Eins-zu-Einsarbeit, in Workshops und Vorträgen – das das eben in irgendeiner Art und Weise in mir begrenzt ist!

00:20:36: Ich habe nur gewisse Kapazitäten und Ressourcen um im Außen sichtbar zu sein, um das nach außen zu bringen.

00:20:44: Jetzt auszubilden ermöglicht mir die Gelegenheit es zu erweitern über Menschen wie diese Person mit der ich gesprochen habe von der ich weiß, dass sie mit Inbrunst und Feuereifer dieses Wissen richtig nutzen wird.

00:20:58: Für den Dialog für die Verständigung für Inklusion.

00:21:05: Ich wünsche dir das du nach dem Hörn dieser Folge heute ehrlich mit dir ins Gespräch gehst wo es dir passiert, dass Inklusion eine Erwartungshaltung ist Und wo es Dir noch passieren darf?

00:21:19: Dass Inklusion Eine Einladung ist.

00:21:23: Alles Liebe Und bis bald.

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