#71 - Inklusion

Shownotes

In der heutigen Folge möchte ich mit dir über Inklusion sprechen. Das ist einerseits gar nicht erstaunlich, wenn ich selber ein Kind mit Behinderung und eins mit einer Neurodiffergenz habe. Und gleichzeitig ist es etwas, was meinen Content, meine Inhalte nicht mehr so viel prägt, aber es prägt eben mein Leben. Und ich möchte heute mit dir darüber sprechen, was es mit mir macht, dass so viel Einsparpotential in der Lebensqualität meiner Kinder gesehen wird und das so viel Schockiert-sein, so viel Ärger, so viel Angst in der Bubble unterwegs ist, die ganz häufig in meinen Alltag hinein schwappt. Viel Freude beim Zuhören, Reinfühlen und Verstehen.

Alles Liebe Ini

Mein Name ist Ini Martius und ich bin Emotions Mastercoaching für pflegende Elternteile und Paare. Um Austausch, Impulse und das Arbeiten an deinen Themen an einem digitalen Ort zu vereinen, habe ich 2025 die "ausserordentlich & glücklich - Akademie" gegründet.

Im Podcast nehme ich dich mit in meine Erkenntnisse und Prozesse, sowie in emotionale Interviews mit GästInnen, die selbst eine außerordentliche und glückliche Lebensgeschichte mit dir teilen. Falls du Fragen an mich hast oder dir auch Begleitung und Unterstützung wünschst, wende dich an hallo@ausserordentlichgluecklich.de

Wir freuen uns, dich und deine Geschichte kennenzulernen!

Dieser Podcast ist eine Produktion der außerordentlich & glücklich-Akademie 2026

Idee: Irina Martius Konzeption: Irina Martius & Nadine Querfurth Produktion / Schnitt / Gäste-Management: Nadine Querfurth (@nadinequer)

Instagram: @ausserordentlich_gluecklich

Transkript anzeigen

00:00:09: Hallo und herzlich willkommen bei außerordentlichem Glücklich, dem Podcast über das echte Leben.

00:00:14: Seine Herausforderung und wie man das Glück darin findet!

00:00:18: Mein Name ist Inimacius ich bin Emotionscoachin und die Stimme hinter der gleichnamigen Akademie, dem Insta-Account & Blog.

00:00:37: Und das ist einerseits gar nicht erstaunlich, wenn ich selbst ein Kind mit Behinderung und eins mit einer Neurodivergenz habe.

00:00:44: Und gleichzeitig ist es etwas was mein Content meine Inhalte nicht mehr so viel prägt!

00:00:51: Aber es präght eben mein Leben – und ich möchte heute mit dir darüber sprechen, was es mit mir macht -, dass ...soviel Einsparpotenzial in der Lebensqualität meiner Kinder gesehen wird …und dass so viel schockiert sein… so viel Ärger, so viel Angst in der Bubble unterwegs ist die ganz häufig in meinen Alltag hineinschwappt.

00:01:15: Viel Freude beim Zuhören, beim Reinfühlen und Verstehen!

00:01:29: Wie schön dass du heute da bist um dir diese Folge anzuhören?

00:01:32: Und wie schön das ich die Zeit habe sie aufzunehmen denn tatsächlich es gerade viel los.

00:01:40: Aber genau deshalb auf, weil ich in dem viel los nicht übergehen möchte, dass das Thema Inklusion und das Einsporpotenzial in der Lebensqualität meiner Kinder eben auch ganz viel mit mir macht.

00:01:54: Es ist jetzt schon ein paar Wochen her, daß das geliegte Arbeitspapier öffentlich geworden ist, indem es darum geht die Integrationshilfen einzusparen – Hilfen für Alleinerziehende einzuspaaren!

00:02:09: Ganz viele Sozialhilfen einfach zu kürzen und wegzustreichen.

00:02:13: Ohne groß über die Konsequenzen für DIE nachzudenken oder darüber ins Gespräch zu gehen, die es wirklich betrifft, sondern die Zahl im Kopf zu haben, die doch Möglichkeiten verspricht – ein Einsparpotenzial!

00:02:28: Und ich könnte jetzt natürlich mit dir darüber reden wenn ich unfassbar gut vorbereitet wäre in Zahlen wie viele andere Möglichkeiten der Staat hätte, die Regierung wir als gesamte Gesellschaft hätten, um einfach weiser mit unseren Mitteln umzugehen.

00:02:45: Aber ich bin eben kein Politik-Podcast!

00:02:50: Ich bin ein Mensch und ich glaube das dieses Menschsein eigentlich das höchste Gut ist was ich habe.

00:02:58: Ich stelle fest dass seitdem diese Information da ist so sehr Content hervorbringt, dass das ganz verschiedene Emotionen mehr auslöst.

00:03:14: Ich selber ärgere mich auch über die Sichtweise dessen was da gespart werden kann!

00:03:19: Es macht mir ungute Gefühle verschiedenster Art wenn ich Content lese aus der pflegenden Elternbubble, der immer wütender wird, immer mehr überspitzt weil In meinem Alltag, die Wut auch empfinde und teile.

00:03:40: Und gleichzeitig merke ich möchte ihr nicht den Raum geben dass ich nur noch Wut bin oder nur noch Zukunftsangst.

00:03:50: Inklusion ist so ein großer Begriff sagte mir Nadine meine Podcast-Mitarbeiterin.

00:03:58: Sie manage das alles hier.

00:04:00: sie schneidet dem Podcast immer mit ganz viel Liebe für euch Und wenn du die Folge heute hörst, dann hörste sie weil Nadine sie für uns und für mich hier produziert hat.

00:04:08: Und Nadine ist auch pflegende Mutter eines Kindes mit dem Down syndrome.

00:04:12: Und nadine hat auch ganz persönliche Erfahrungen zum Thema Inklusion gerade auch im Bildungssystem in der Begleitung ihres Kindes.

00:04:20: Als ich ihr gesagt habe dass sich gerne eine Einzelfolge zu dem Thema aufnehmen möchte haben wir noch mal einen kleinen Austausch dazu gehabt was ihr Blick darauf ist Erfreut es mich immer wieder zu merken, dass wir innerhalb der Akademie und unseres Teams einfach eine so wertschätzende Haltung, eine so große eigenverantwortliche Sichtweise auf die Welt und die Dinge haben.

00:04:43: Und das wird da eben auch einen gleichen Herzschlag teilen.

00:04:47: Das habe ich vor allem dann gemerkt als Nadine mir eine Nachricht geschickt hat in der sie mir aufsprach, dass Inklusion so inflationär gebraucht wird, dass der Inklusionsbegriff so aufgebläht, so aufge Blasen ist, dadurch in seiner Größe kaum zur Hand haben wirkt.

00:05:04: Und das konnte ich innerlich nur mit einem Kopfnicken bestätigen!

00:05:08: Ich glaube, dass wir Inklusion zu etwas gemacht haben was an vielen Stellen So schwierig, so komplex.

00:05:18: Das passt nicht in die gewohnten Strukturen.

00:05:21: Das macht allen alles nur noch beschwerlicher und das wo wir doch schon personell schlecht aufgestellt sind und wo wir viel zu wenig Mittel haben um Dinge zu verändern und umzusetzen.

00:05:31: All das bringt dieser sehr groß aufgeblasene Inklusionsbegriff mit sich.

00:05:36: Und gleichzeitig ist Inklusion eben ein Menschenrechte an den Grundrechten verankert Ganz mal davon zu schweigen, dass wir der UN-Behindertenkonvention auch zugestimmt haben.

00:05:48: Dass wir ein Teil dessen sind, Teilhabe aktiv umsetzen zu wollen und auch zu müssen.

00:05:53: Und es eben aber als fliegende Eltern ganz oft erleben, dass das gar nicht in ganzer Gänze passiert.

00:05:59: Als wir uns gestern darüber ausgetauscht haben ist auch noch einmal so deutlich geworden was wir beide dabei wahrnehmen Das Inklusion eben hochgradig individuelles.

00:06:10: Wenn du ein Kind mit einer Gehbehinderung hast, ist es einen Unterschied zu einem Kind mit eine Seebehinderungen.

00:06:17: Wenn du einen Kind mit der Sehbehinderung hast ,ist das ein akuter Unterschied zu dem Kind Mit einer geistigen Behinderung und einer Entwicklungsverzögerung oder Störung.

00:06:27: Sie unterscheiden sich.

00:06:29: Ich kann nicht für die eine Inklusion kämpfen und andere dabei nicht berücksichtigen.

00:06:35: Und wenn ich alle berücksichtigen möchte dann wird es fast zu einem Paradoxon.

00:06:41: Zu einer Utopie, die dann eben dieser große Ballong von Inklusion ist, dem wir nicht gerecht werden können.

00:06:49: und das alles passiert im Kopf – von Einzelnen, dann von mehreren.

00:06:54: Und das resultiert und resoniert mit der Anstrengung, die die Menschen in dem System erleben, die eben mit diesen Inklusions- und Integrationskindern arbeiten weil sie vom System von da oben nicht genug Unterstützung erfahren.

00:07:11: Und dann erscheint Inklusion wirklich wie die Extrameile, die man doch eh schon nicht mehr gehen kann.

00:07:17: Es ist beängstigend dass dort Einsparpotenzial gesucht wird wo ganze Lebensqualitäten einfach beschnitten werden wo wir Menschen das Potenzial nehmen, teilzunehmen, selber Bildung zu erfahren und ihr eigenes Potential zu entwickeln.

00:07:35: Und dadurch eben auch – und das können wir an der Stelle glaube ich einfach mal so benennen – einen Leistungswert in der Gesellschaft zu erbringen, den sie aber vielleicht selbst entscheiden dürfen wenn wir ihnen eben genügend Unterstützung dazu an die Hand geben.

00:07:48: Das bringt mich zu dem Gedanken und zu dem Punkt dass wir Inklusion individueller denken dürfen dass Inklusion als großer Begriff eine Haltung sein darf.

00:08:00: Eine Haltung, in der wir jedem gegenüber wirklich heben!

00:08:05: Auch all den neurotypischen körperlichen gesunden Menschen mit der Frage begegnen von was brauchst du?

00:08:15: Was brauchst Du damit es für dich gelingen kann?

00:08:19: Genau das gelingt uns nicht weil wir eher die Frage danach stellen Wie soll ich das leisten?

00:08:27: Der Stress über Inklusion ist nicht, dass sich dem anderen gar nicht helfen will.

00:08:32: Der Stress darüber inklusion ist, dass ich selber den Kopf kaum noch über Wasser halten

00:08:36: kann.".

00:08:38: Und dann kommen davon außen Menschen die ein Einsparpotenzial sehen an einer Stelle wo jemand eigentlich dringlich Rettungsringe bräuchte – eine Lösung, ein ganzes Boot!

00:08:50: Ich habe heute ein wirklich wundervolles Gespräch mit jemandem geführt.

00:08:54: Sie selbst ist schon Kotinklientin bei mir gewesen und interessiert sich jetzt auch für die Ausbildung bei uns.

00:09:01: Und wir haben uns auch über genau dieses Thema hier unterhalten, denn sie ist selber ganz engagiert im Feld von Inklusionen im Bereich der Bildung.

00:09:10: Und sie fragte mich, glaubst du das ich bereit bin für diese Ausbildung?

00:09:15: Und glaubst Du dass es wirklich einen Mehrwert hat?

00:09:20: Ja, das glaube Ich glaube, dass so sehr – weil ich es in meinem eigenen Alltag immer wieder wahrnehme und eigentlich war die Frage auch gar nicht so sehr auf eine Antwort bedachten.

00:09:31: Stückweit war sie, glaub' ich, fast eine rhetorische Frage!

00:09:34: Sie war ein nochmal ein Commitment miteinander schließen ob wir beide die gleiche Haltung dazu haben wie wir eben in der Welt etwas verändern wollen.

00:09:47: Sie sagte heute im Gespräch etwas ganz Spannendes, als wir uns eben auch über diese Einsparung und all das was damit einhergeht unterhalten haben.

00:09:54: Sie sagte weißt du Inni es kann ja einfach sein dass das Realität wird.

00:09:59: Gehen wir mal von dem Worst Case aus!

00:10:02: Dass es so kommt, dass alle diese Streichungen kommen, dass all das passiert dann ist doch das Wichtigste was wir haben immer noch wie wir miteinander darin umgehen Und das stimmt Es stimmt so sehr und es stimmt vor allem auch dahingehend, dass ich im Moment wahrnehme das ist ganz viel Content in der pflegenden Bubble gibt.

00:10:25: Der berechtigterweise Zukunftsängste hat, berechtigerweise wütend ist, berechdichterweise Vergleiche aufmacht.

00:10:34: Und ich erlebe trotzdem, dass dieser Content vorrangig die eigene Bubble erreicht!

00:10:41: Im Emotionscoaching gibt's etwas, was ich immer wieder erlebe – Menschen?

00:10:47: empfinden eine Situation als emotional herausfordernd oder stressig.

00:10:52: Sie haben Angst, sie sind frustriert, sie resigniert und traurig.

00:10:58: Und sie haben das Gefühl nicht dort hinauszukommen!

00:11:02: Und gestern, als ich einen Themen-Tisch bei Lavagna gehalten habe zum Thema Selbst- und Co-Regulationen hab' ich einen Satz gesagt den ich schon so oft in meinem Leben und in Workshops und in Eins zu Eins Coachings gesagt habe der faktisch erwiesenermaßen richtig ist Kein Gefühl hält ewig.

00:11:20: Gefühle haben eine Ablaufzeit in uns, wenn wir geflutet werden von Überraschung, von Angst und Traurigkeit dann fährt dieses Gefühl einmal hoch es hat einer Spitze der Welle und dann abt es wieder ab bisschen wie wem.

00:11:37: Und das was dann passiert ist dass wir natürlich wissen was das ausgelöst hat.

00:11:43: Wir können im eigenen Kopf diese Situation immer wieder repetieren, das Ungerechtigkeitserleben.

00:11:51: Die verletzenden Worte des Andern die nicht mithilfe und Unterstützung der anderen, die zu all diesen Gefühlen geführt hat.

00:11:59: Und indem wir das innerlich repetieren holen wir das Gefühl immer wieder – und es verstärkt sich vielleicht auch noch immer wieder weil es ein Stück weit aufeinander aufbaut ist so als würden wir Welle-auf-Welle-Auf-Welle schichten!

00:12:13: Das heißt gleichzeitig dass wir auch einen Einfluss darauf haben, wie wir uns in den Dingen fühlen.

00:12:21: Und ausschließlich aus Angst, Wut und Traurigkeit mit einem Gegenüber ins Gespräch zu gehen um eine Veränderung ermöglichen zu wollen ist meiner Erfahrung nach mit hoher Wahrscheinlichkeit zum Scheitern verurteilt.

00:12:41: Man hört dir nicht gerne zu, wenn du schon mit dem anklagenden Ton das Gespräch eröffnest.

00:12:49: Man wird dir nicht alles entgegentragen nur weil du am lautesten mit dem Fuß aufstammt.

00:12:56: Es braucht Verständnis füreinander!

00:13:01: Wir sagen so gerne als pflegende Eltern dass das System unseren Kindern nicht gerecht wird und es stimmt ja leider vollumfänglich.

00:13:11: es stimmt Und es stimmt nicht nur für unsere Kinder mit Behinderung, es stimmt auch für alle anderen Kinder im Bildungssystem und im System sozialer Gerechtigkeit.

00:13:21: Doch dieses System über das wir sprechen wird aufrechterhalten von den Gesetzmäßigkeiten die wir alle glauben dass wir sie einhalten müssen oder dass Dinge und Konsequenzen auf uns einschlagen wenn wir das eben nicht tun.

00:13:37: Das heißt ein System wird aufrecht erhalten durch die Menschen darin Und nicht jeder Mensch macht das bewusst.

00:13:46: Nicht jeder Mensch ist sogar konform mit dem System, in dem er mithelfer is'.

00:13:52: Wir brauchen den Austausch!

00:13:55: Wir brauchen jetzt mehr als je zuvor die Empathie.

00:14:00: Wir brauchen ein nachvollziehbares emotionales Ehrlichkeitsgerüst untereinander – eines indem wir uns gegenseitig die Hand reichen können.

00:14:12: Wir müssen uns gegenseitig füreinander gewinnen, für die Sache gewinnen um den Dingen zu trotzen, die jemand anders entscheidet der unsere Lebensrealitäten nicht kennt.

00:14:24: Natürlich könnte auch ich unzählig viel Content dazu machen, der auch meine Wut nach außen trägt.

00:14:31: Ich könnte mir all diese Zahlen anlernen.

00:14:34: Ich könnte meine Sichtweisen, mein Verständnis, warum ich zum Beispiel nicht verstehen kann, warum wir bestimmte Lobbys gar nicht beschneiden wollen und deren Lebensqualität – obwohl wir darin Dinge beschneidern würden, die sie auf eine Art heruntersetzen würde, die immer noch maßgeblich über der Lebensqualitet meiner Kinder mit Behinderung liegt?

00:14:55: Und ich glaube, dass das für viele Menschen in der Bubble manchmal nicht nachvollziehbar ist.

00:15:00: Warum sagst du nichts zu den Dingen?

00:15:01: Warum gibst du es nicht mit?

00:15:02: und ich habe diese Woche ein anderes Coaching gegeben wo wir uns auch genau darüber unterhalten haben wie viel Druck die Klientin zum Beispiel auch daraus empfindet Dass da gerade soviel Wut, sovier Zukunftsangst, sovieil Traurigkeit schwingt Wie sie merkt ,dass das in ganz alltägliche Verhaltensweisen mithinein rutscht Wie es einen Einfluss darauf hat, wie sie mit ihrem Kind, ihrem Mann spricht und wie das Ganze sich entwickelt über den Alltag.

00:15:29: Und es hat es!

00:15:31: Es hat ein Einfliss darauf – wir sind emotionale Wesen und wenn wir ständig geflutet werden von den überbordenden Emotionen von Wuh, Traurigkeit, Zukunftsangst anderer dann haben wir eine Repräsentation davon in uns drin.

00:15:45: Nennt Sie Spiegelneuronale Resonanz oder Grundlegendresonanz?

00:15:50: Wir sind emotionale Wesen.

00:15:54: Und ich für meinen Teil habe ihr gesagt, dass ich natürlich eine Haltung zu den Dingen habe und sofern diese Haltung in meinem realen Leben hier und nicht in meinem Instagram-Leben, nicht in mein Podcastleben beschnitten wird zeige ich die sehr deutlich nach außen liebevoll klar und im Gespräch bleiben mit der anderen Seite.

00:16:14: doch wozu dient es wenn ich diese Haltungen jetzt nach Außentrage?

00:16:19: Mein Content verlässt die Bubble der pflegenden Eltern nicht in großumfänglichen Teil.

00:16:26: Es bleibt darin, es bleibt im eigenen Teich!

00:16:30: Ich bin darin nicht wirksam.

00:16:32: Doch ich kann das eben im realen Leben für meine Kinder sein und ich kann es sein indem ich auch aufzeige dass der Weg ein anderer sein kann Und Haltung zu zeigen indem ich Wut Angst und Trauigkeit zeige.

00:16:46: Natürlich macht es das leichter als andere an mich andocken und die Frage ist wofür will ich das denn?

00:16:51: Und das ist zum Beispiel für mich eine Grenze, die ich nicht überschreiten möchte.

00:16:55: Ich möchte nicht die Verbindung einer emotionalen Aufgewühltheit nutzen um wirtschaftlichen Erfolg zu haben.

00:17:06: Das ist etwas was ich zutiefst verabscheue und nicht gut heise.

00:17:12: Wenn ich es nicht will dann darf ich mich fragen mit welcher Stärke will ich denn den Themen begegnen?

00:17:19: Und dann will ich eben die Person sein, die andere Menschen dazu ermutigt sich ihrer eigenen Emotionen bewusst zu werden.

00:17:27: Sich bewusst zu werden welches Bedürfnis es hier wirklich beschnitten.

00:17:31: und wie möchte ich ganz individuell nicht in der großen Blase von Inklusionsverteidigung sondern individuell für mich und mein Leben?

00:17:39: Wie möchte ich eine adäquate innere- und äußere Antwort darauf finden?

00:17:44: Welches Verhalten möchte ich daraus erwachsen lassen?

00:17:48: Und für mich ist es heute diese Podcast-Folge, weil ich mir darin eben auch selber sehr ehrlich begegnen kann und weiß, nein.

00:17:55: Ich möchte nicht kommunikativ auf ein Thema aufspringen, zu dem ich nichts Zusätzliches beizutragen habe was einen wirklicher Mehrwert wäre außer dass sich in die Mitte der Zugehörigkeit anderer wütender trauriger ängstlicher Eltern einreihen darf.

00:18:15: Und natürlich ist es schön, einen Schulterschluss zu spüren.

00:18:19: Natürlich verletzt es mich manchmal wenn ich denke, wäre vielleicht schon gut du sagst mal was dazu.

00:18:26: Doch weißt du?

00:18:27: Ich möchte dich vielleicht mit dieser Folge heute dazu ermutigen das zu beherzigen was Nadine mir in ihrer Nachricht gestern mitgegeben hat.

00:18:35: Inklusion ist individuell und sie isst wie ein Leuchtfeuer.

00:18:42: In dem Lieblingsweihnachtsfilm meiner Familie Gibt es den schönen Satz?

00:18:48: Eine gute Tat befeuert immer die nächste.

00:18:52: Und wenn ich auf etwas hoffe, dann vor allem darauf, dass sich wirklich und vollumfänglich einen Einfluss darauf habe wie ich mit Menschen umgehe, die ein nicht inklusives Gedankengut haben – die aus unbewusster Reaktion heraus intolerant sind, sich keine Platte über meine Lebensrealität machen!

00:19:15: Ich möchte diesen Menschen begegnen mit Wertschätzung, mit Verständnis.

00:19:20: Ich möchte hören was sie bewegt.

00:19:22: ich möchte hören, was ihre Ängste sind weshalb Sie glauben das Inklusion für meine Kinder nicht zu gewährleisten ist.

00:19:29: weil ich wenn ich Ihre Bedürfnisse verstehen kann vielleicht in der Lage bin sie dazu zu gewinnen dass wir miteinander im System alle Spielräume ausschöpfen die wir haben.

00:19:44: keine leichte Zeit ist, um pflegendes Elternteil zu sein.

00:19:49: Aber ich weiß dass es beängstigend ist.

00:19:52: Ich fühle das auch!

00:19:54: Es macht mich traurig, es verändert meine Gesamtstimmung am Tag und ich möchte diesem Umstand gleichzeitig nicht die Macht geben, mich vollunfänglich zu verändern.

00:20:10: Menschen orientiert, tolerant in die Welt gehen.

00:20:13: Um es mit mir zu tragen und zu zeigen das Vertrauen möglich ist.

00:20:18: Damit aus der Kraft, die darin steckt andere ermutigt werden – erst genauso zu tun!

00:20:25: Ich wünsche dir von Herzen dass du wenn du diese Folge heute hörst und vielleicht auch in letzter Zeit den Eindruck hast, dass sehr viele unangenehme Emotionen dir drin sind, sehr viele Themen, die dich selber anspruchen, viele Sorgen in dich hineintragen Dann wünsche ich dir wirklich, dass du innerlich auf die Pausetaste drücken kannst.

00:20:44: Dass du einen Schritt zurücktrittst!

00:20:48: Für dich wahrnimmst was davon sind deine Gefühle und was von anderen deren Meinunghaltung Stimmung du wahrgenommen hast Und wenn du dann wieder bei dir ankommst merkst was deins ist Dich dann zu fragen... ...und was brauche ich eigentlich?

00:21:06: Denn das Das ist Inklusion Der liebevolle Blick des Bedarfs und ihn nicht zu negieren, sondern zu schauen wie viel Ressourcen, wie viele Kapazitäten, wie viel Spielrauben ist da möglich?

00:21:24: Alles Liebe für Dich.

00:21:25: Und bis bald!

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